NVIDIA kündigt neue CUDA-GPU-Architektur mit Codenamen “Fermi” an

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Der Grafikanbieter stellt die nächste Generation der CUDA-GPU-Architektur vor. Die unter dem Codenamen “Fermi” entwickelte Lösung bietet ein gänzlich neues Design, das einen weiteren Durchbruch in den Bereichen Grafik und GPU-Computing ermöglichen soll.

“Fermi” bietet ein Leistungsspektrum, das Performance-Beschleunigungen in mehr Computerapplikationen als jemals zuvor ermöglicht. Das Oak Ridge National Laboratory hat bereits angekündigt, einen neuen Supercomputer mit NVIDIA-GPUs auf Basis der “Fermi”-Architektur zu entwickeln.

“Es ist eindeutig, dass GPUs heute als parallele Computing-Prozessoren angesehen werden und nicht mehr nur als reine Grafikchips”, betont Jen-Hsun Huang, Mitgründer und CEO von NVIDIA. “Die Fermi-Architektur, die integrierten Tools, Bibliotheken und Engines sind das direkte Ergebnis unserer Zusammenarbeit mit Tausenden CUDA-Entwicklern auf der ganzen Welt. Wir werden in einigen Jahren zurückblicken und sehen, dass Fermi eine neue GPU-Industrie begründet hat.”

Als die Basis der NVIDIA-GPUs GeForce, Quadro und Tesla der nächsten Generation bietet “Fermi” zahlreiche neue Technologien, die zu “Must-have”-Features im Computerbereich werden.

Zu den Features von Fermi gehören:

  • C++: Ergänzung der bisherigen Unterstützung von C, Fortran, Java, Python, OpenCL und DirectCompute
  • ECC: eine zentrale Anforderung von Rechenzentren und Supercomputing-Zentren, die GPUs in größerem Umfang einsetzen
  • 512 CUDA-Kerne: Erfüllung des neuen IEEE 754-2008 Floating-Point Standard
  • um das 8-Fache verbesserte Double Precision Arithmetic Performance im Vergleich zur vorhergehenden NVIDIA-GPU-Generation. Double-Precision ist insbesondere in High-Performance-Computing-Applikationen von Bedeutung, zum Beispiel in der linearen Algebra, numerischen Simulation und Quantenchemie
  • NVIDIA Parallel DataCache – die weltweit erste Cache-Hierarchie in einer GPU, die Algorithmen in den Bereichen Physik, Raytracing und Sparse Matrix Multiplication beschleunigt
  • NVIDIA GigaThread Engine: Unterstützung der simultanen Kernel-Ausführung, das heißt, unterschiedliche Kernels der gleichen Applikation können auf der GPU gleichzeitig ausgeführt werden
  • Nexus – die weltweit erste vollständig integrierte CPU/GPU-Entwicklungsumgebung in Microsoft Visual Studio.

Einer der ersten Anwender, der die neue NVIDIA-Architektur nutzen wird, ist das Oak Ridge National Laboratorium (ORNL), ein wissenschaftliches und technologisches Laboratorium des US-amerikanischen Energieministeriums.

ORNL beabsichtigt, einen neuen Supercomputer auf Basis der NVIDIA-CUDA-GPU-Architektur “Fermi” zu entwickeln. Er wird zu Forschungszwecken in den Bereichen Energie und Klimawandel eingesetzt werden. ORNLs Supercomputer soll 10-mal leistungsstärker sein als der gegenwärtig schnellste Supercomputer.

Jeff Nichols, ORNL Associate Lab Director Computing und Computational Sciences, betont: “Dies wird die erste Co-Processing-Architektur sein, die Oak Ridge in der wissenschaftlichen Forschung einsetzt. Dank der NVIDIA-Technologie kann Oak Ridge eine Computing-Plattform realisieren, die Exascale-Computing innerhalb von zehn Jahren ermöglichen wird.”

Bildmaterial, technische Whitepaper, Präsentationen und Videos zu “Fermi” finden sich unter http://www.nvidia.com/fermi.

Weitere Informationen zum ORNL finden sich unter http://www.ornl.gov.

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