Projekt MARTA: Augmented Reality hält Einzug in die Werkstätten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Projekt MARTA: Augmented Reality hält Einzug in die Werkstätten

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
marta_vw_metaio

Metaio und Volkswagen geben MARTA – Augmented Reality Serviceunterstützung für den XL1 – bekannt:  Aktuelle Fahrzeuge wie der XL1 zeichnen sich durch kontinuierlich steigende Komplexität aus. Somit müssen Servicemitarbeiter immer umfangreicher bei neuen Fahrzeugen und innovativen Funktionen unterstützt werden. Der XL1 ist genau wie beim Leichtbau, der Aerodynamik und der neuesten Antriebstechnik auch für die Serviceunterstützung ein Technologieleuchtturm. Das Projekt MARTA wurde auf der InsideAR, der weltgrößten Augmented Reality Conference, in München am 11. Oktober 2013 von Prof. Dr. Werner Schreiber, Leiter Volkswagen Konzernforschung, Virtuelle Techniken, vorgestellt.

Im Alltag bedeutet das für die Mitarbeiter des Volkswagen Service, dass die Arbeitsweise und Reihenfolge der durchzuführenden Arbeiten stark von der Ausstattung des Fahrzeugs abhängt. Um diese zunehmende Komplexität leichter bewältigen zu können, müssen Mitarbeiter effizient in ihrer Arbeitstätigkeit unterstützt werden. Hierzu bedarf es einer gezielten Weiterentwicklung der klassischen Reparaturanweisungen, die dem Mitarbeiter fallspezifisch und Schritt für Schritt die durchzuführenden Arbeiten mit entsprechenden Zusatzinformationen wie die zu verwendenden Werkzeuge, Montageeinstellungen und Prüfvorschriften aufzeigt.

Hierzu wurde bei Volkswagen speziell für den XL1 ein neues Anzeigesystem für Werkstattinformationen entwickelt, das erstmalig auch auf Tablets zur Verfügung steht und dem Werkstattmitarbeiter die nächsten Arbeitsschritte direkt darstellt. Dabei setzt das sogenannte MARTA-System (Mobile Augmented Reality Technical Assistance), das zusammen mit der Firma Metaio GmbH entwickelt wurde, reale und virtuelle Bauteile in einen dreidimensionalen Bezug.

Nach dem bisherigen Prinzip konnte der Service-Techniker nur einen digitalen Reparaturleitfaden aufrufen. Für den XL1 wurde dieser Leitfaden um die Augmented Reality Funktion MARTA ergänzt, sodass einzelne Bauteile und Elemente „beschriftet“ sind und Arbeitsanweisungen anschaulich dargestellt werden.

Bei Aufruf von MARTA listet das System alle durchzuführenden Arbeiten nebst benötigten Einrichtungen auf. Jede durchzuführende Arbeitsaufgabe beginnt mit der sogenannten Initialisierung. Im Display des mobilen Endgeräts wird die Silhouette des Fahrzeugs eingeblendet, die dem Mitarbeiter aufzeigt, welche Position zum Fahrzeug einzunehmen ist. Stimmen Silhouette und das Kamerabild des realen Fahrzeugs überein, ist die Initialisierung erfolgreich abgeschlossen. Damit können auf dem Tablet die einzelnen Arbeitsschritte kontextgerecht in das Live-Kamerabild eingeblendet werden. Dem Mitarbeiter steht somit ein neues System zur Verfügung, durch das Arbeitspunkte schneller und eindeutig identifizieren werden.

Bild: MARTA in der Anwendung, mit der Anzeige von Arbeitspunkten und Überlagerung von Geometrien. Quelle: Volkswagen AG

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Faro, Anbieter von 3D-Messtechnik und -Bildgebungslösungen sowie von 3D-Lösungen und Service-Anwendungen, hat die Faro Visual Inspect-Produktfamilie auf den Markt gebracht. Diese neuartige Plattform ermöglicht die Übertragung umfangreicher und komplexer 3D-CAD-Daten auf ein iPad, die dort zur mobilen Darstellung und zum Vergleich mit realen Bedingungen genutzt werden können. Damit lassen sich frühzeitig Fehler in Fertigungs-, Konstruktions- oder Planungsprozessen erkennen und mit Hilfe maßgeblicher Echtzeitinformationen Fehler im aktuellen Produktionsprozess vermeiden.

IrisVR, Spezialist für VR- und 3D-Lösungen im Bauwesen hat seine Prospect Software um die Möglichkeit virtueller Meetings erweitert. Diese neue Funktion namens Multiuser Meetings basiert auf der proprietären Multi-User-Plattform von IrisVR und ermöglicht es den Anwendern weltweit, in Revit, SketchUp, Rhino und anderen Lösungen erstellte Modelle in der virtuellen Realität gemeinsam zu erkunden.

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.