PTC bringt IoT in den Studienplan deutscher Unis

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Mit einem speziellen Akademie-Programm möchte das amerikanische Unternehmen PTC dem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern im Bereich des Internets der Dinge (IoT) entgegentreten. Die RWTH Aachen, die Ruhr-Universität Bochum sowie die TUs in Berlin, Darmstadt und Kaiserslautern haben ihre Teilnahme und die Aufnahme von ThingWorx in ihren Studienplan zugesagt. Im Rahmen des Programms erhalten Studenten Zugriff auf die Internet-of-Things-Plattform ThingWorx.
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Mit einem speziellen Akademie-Programm möchte das amerikanische Unternehmen PTC dem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern im Bereich des Internets der Dinge (IoT) entgegentreten. Die RWTH Aachen, die Ruhr-Universität Bochum sowie die TUs in Berlin, Darmstadt und Kaiserslautern haben ihre Teilnahme und die Aufnahme von ThingWorx in ihren Studienplan zugesagt. Im Rahmen des Programms erhalten Studenten Zugriff auf die Internet-of-Things-Plattform ThingWorx.

An der Evaluationsphase in Zentral- und Osteuropa sind insgesamt 43 Hochschulen beteiligt, davon 33 aus Deutschland. Das PTC IoT-Akademie-Programm bietet eine von PTC gehostete Umgebung der  Internet of Things-Plattform, mit der die Studenten und Ausbilder eigene IoT-Applikationen entwickeln können. Die Lehrinhalte sowie das ThingWorx-Training werden im Rahmen einer stufenweisen Ausbildung durch die PTC University vermittelt. Speziell dafür entwickelte Curricula sorgen darüber hinaus für eine schnelle Ausbildung, während eine Community im Web zusätzlichen Wissensaustausch ermöglicht und Support bietet. Das PTC IoT-Akademie-Programm ermöglicht den Studenten einen Zugang zum Internet der Dinge sowie den Einsatz einer Internet of Things-Plattform, die ihnen in den gängigen Ausbildungen nicht zur Verfügung steht. Damit werden sie besser auf den Personalbedarf von Arbeitgebern vorbereitet, die zunehmend auf intelligente, vernetzte Produkte und Systeme setzen.

„Die Entwicklungen in der Fertigung auf Basis von IoT-Plattformen und -Geräten haben das Potenzial, die Herstellung und Wartung von Produkten weltweit zu revolutionieren“, sagt Dr. Nathan Hartman, Leiter des Product Lifecycle Management Center of Excellence an der Universität von Purdue. „Verknüpfte Geräte, getrieben von modellbasierten Produktdarstellungen, können in einigen Branchen zu einer proaktiven Optimierung der Lieferketten führen. Indem wir die Grundlagen und Technologien der IoT-Werkzeuge vermitteln, versetzen wir das zukünftige Fachpersonal in die Lage, die Fertigung wettbewerbsfähiger zu machen.“

„Das IoT ist einer der revolutionärsten und spannendsten Technologie-Trends dieser Zeit“, sagt John Stuart, Senior Vice President Global Education bei PTC. „Unternehmen und Ausbilder versuchen gleichermaßen zu verstehen, wie man das IoT vermitteln und nutzen kann. Wir arbeiten daher eng mit unseren Kunden, Marktpartnern und Trainern zusammen, um sicherzustellen, dass die Studenten bestmöglich auf die Anforderungen der heutigen IoT-Welt vorbereitet werden.“

Laut einer kürzlich von der Weltbank  veröffentlichten Studie sollen innerhalb der nächsten 10 Jahre weltweit rund zwei Millionen Arbeitsplätze im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie nicht besetzt werden können.  Darüber hinaus sagen mehr als 95 Prozent der Unternehmen, dass sie innerhalb der nächsten drei Jahre das Internet der Dinge in irgendeiner Form verwenden werden. Daher ist es erforderlich, dass die Ausbildungsinstitute ihre Studenten auf derartige Aufgaben in den Unternehmen vorbereiten.

Professoren, Ausbilder, Forscher und Studenten können sich hier informieren und sich für das Akademie-Programm anmelden.

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