Schöne neue — nützliche virtuelle Welt

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Für die Zukunftsfähigkeit innovationsstarker Branchen sind Simulations- und Visualisierungstechnologien unerlässlich. Virtual Reality (VR) wird längst nicht mehr nur in der Produktplanung und -entwicklung eingesetzt, wo sie Zeit und Material sparen hilft. Sie kommt auch im Marketing und Vertrieb sowie für Qualifikations- und Trainingsmaßnahmen zum Einsatz. Die 2004 gegründete imsys immersive systems GmbH & Co. KG aus Leonberg entwickelt mobile Hardware-Komplettlösungen für VR-Anwendungen, die auch kleinen und mittelständischen Unternehmen einen schnellen Einstieg in die VR-Welt ermöglichen. imsys ist neben dem Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach und der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH Mitveranstalter von Deutschlands größtem Virtual-Reality-Kongress am 5. und 6. November 2009 in Stuttgart. Die Veranstalter wollen Anwendungsmöglichkeiten und Nutzen von VR-Technologien einem breiten Publikum zugänglich machen.

Der amerikanische Informatiker und Künstler Jaron Lanier prägte in den 1980er Jahren den Begriff der Virtuellen Realität (Virtual Reality, VR). Er bezeichnet damit einerseits die durch eine künstlich erzeugte Umgebung hervorgerufene Sinnesstäuschung, zum anderen das wissenschaftlich-technische Fachgebiet das sich mit der praktischen Nutzung der VR beschäftigt. In einigen Science-Fiction-Filmen, beispielsweise in „Matrix“, lebt ein großer Teil der Erdbevölkerung in virtuellen Welten, die sie für das wirkliche Leben halten. In der Unterhaltungselektronik werden VR-Simulationen in Videospielen und Internetwelten, beispielsweise „Second Life“, eingesetzt.

Nicht mehr wegzudenken sind VR-Technologien in vielen Branchen, deren Innovationsfähigkeit und wirtschaftliche Potenz davon abhängen, dass sie schnell, zuverlässig und mit begrenztem Materialaufwand neue Produkte und Produktvarianten sowie die dafür erforderlichen Produktionsanlagen entwickeln und realisieren können. VR-Technologien können vielfach die Aufgaben von Modellen und Praxistests übernehmen und helfen so Personal- und Materialkosten sparen. Ohne sie wären die, gerade für eine Exportnation überlebenswichtigen, kurzen Innovationszyklen im Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau, in der Investitions- und Konsumgüterbranche aber auch in der Medizin- und Textiltechnik nicht vorstellbar. Außerdem können digitale Informationen mit VR-Unterstützung plastischer und dadurch einfacher begreiflich dargestellt werden.

So vielfältig die Einsatzfelder sind — eins haben sie gemeinsam: Sie ermöglichen mehr Effizienz in Bezug auf Zeit, Kosten, Qualität, Arbeitsleistung und andere Ressourcen. So werden Simulations- und Virtualisierungstechnologien längst nicht mehr nur in der Produktentwicklung und -planung eingesetzt, sondern zunehmend auch im Marketing und Vertrieb sowie für Qualifikations- und Trainingsmaßnahmen. Ein populäres Beispiel ist die Pilotenausbildung.

Virtual Reality aus dem Baukasten

Die 2007 gegründete imsys immersive systems GmbH & Co. KG aus Leonberg in der Region Stuttgart gehört zu Deutschlands führenden Hardwareherstellern für VR-Anwendungen. Große Unternehmen wie Daimler, BMW, Bosch, Kärcher oder Trumpf arbeiten in Produktentwicklung, Planung und Design schon lange mit VR-Technologien — sie alle setzen heute auch auf das Know-how von imsys. Typische Einsatzfelder sind Simulationen der Montage (Digital Mock-up), kompletter Fertigungsanlagen und -stätten oder die Arbeitsplatzgestaltung nach ergonomischen Gesichtspunkten. Auch bei der Gebäudeplanung und -gestaltung sowie bei Firmen- und Produktpräsentationen, beispielsweise auf Messen, wird VR eingesetzt.

Um auch kleinen und mittelständischen Unternehmen einen schnel-len und umfassenden Einstieg in die VR-Technologie zu ermöglichen, entwickelt imsys mobile und modulare Komplettlösungen nach dem Baukastenprinzip. „Die Gehäusekomponenten sind leicht auf- und abbaubar und deshalb innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit“, erklärt imsys-Geschäftsführer Tankred Magg. „Unsere Produktpalette umfasst das gesamte Spektrum erforderlicher Komponenten aus den Bereichen Projektions- und Gehäusetechnik, der Eingabemedien sowie der Rechnertechnologie.“ Module für technische Einheiten wie zum Beispiel Projektoren oder Filter sind mit unterschiedlichsten Gehäusevarianten kombinierbar. „Auf diese Weise können wir bei der Anschaffung, der Erweiterung und bei Upgrades von immersiven Umge-bungen stets ein optimales Preis-Leistungsverhältnis bieten“, so Tankred Magg.

Design, Material- und Komponentenauswahl werden bei imsys exakt auf die Anwenderbedürfnisse abgestimmt. Bewährte Kooperationen mit führenden VR-Hardware- und Software-Herstellern ermöglichen neben kosten-günstigen Standardlösungen auch Individuallösungen für nahezu jedes An-wendungsgebiet. Tankred Magg: „Für viele VR-Anwendungen sind großformatige Darstellungen, stereoskopische Darstellungen, Perspektivenanpassungen durch Erfassungs- oder Trackingsysteme sowie intuitive Interakti-onsmöglichkeiten elementar.“ Mittlerweile beschäftigt imsys zehn angestellte sowie einige freie Mitarbeiter. Die Produkte werden weltweit vertrieben.

Alles dreht sich um VR: Deutschlands größter internationaler Virtual-Reality-Kongress

imsys beteiligt sich als Mitveranstalter an Deutschlands größtem Virtual-Reality-Kongress, der am 5. und 6. November in Stuttgart stattfindet. Ausrichter sind das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH.

An beiden Kongress- und Ausstellungstagen können sich neben den Fachleuten aus aller Welt auch sonstige Interessierte über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und den Nutzen von VR informieren. Die Fachausstellung der führenden Soft- und Hardware-Hersteller, Anbieter und Dienstleister gibt einen umfassenden Überblick über Lösungen für VR, Simu-lation und sonstige Visualisierungstechnologien. Anwender werden erfolgrei-che Beispiele von VR-Techniken in unterschiedlichsten Bereichen demonst-rieren. Experten aus Praxis, Wissenschaft und Politik berichten in Vorträgen über die aktuellen Entwicklungen.

Seit 2002 bündelt das VDC Fellbach das Wissen führender Forscher, Entwickler, Anbieter und Anwender rund um das Thema Virtual Engineering und betreibt ein Demo- und Dienstleistungscenter, in dem Hard- und Soft-ware zu Demonstrationszwecken, für Tests und zur Förderung des Technologietransfers bereitgestellt werden. „Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen nutzen diese Plattform, um sich über den Nutzen und die Potenziale der neuesten Virtual Engineering Technologien zu informieren“, er-klärt Tankred Magg. „Wir bei imsys sind stolz darauf, Mitveranstalter dieses wichtigen Kongresses zu sein und erhoffen uns neue Impulse für uns und unsere Kunden.“

Weitere Informationen: www.virtual-efficiency.de; www.imsys-vr.com; www.vdc-fellbach.de

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