Simulation: Erweiterte Modellierung über mehrere Domänen

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Die neue Version der Software Virtual Performance Solution (VPS) verspricht Unternehmen neue Anwendungen für die Simulation von Flüssigkeitsströmungen, eine verbesserte Leistung für die gesamte NVH-Simulationskette sowie eine höhere CAE-Prozesseffizienz für das virtuelle Testen.
esi_vps_2015

Die ESI Group, Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleitungen für die Fertigungsindustrie, gibt die Veröffentlichung der neuesten Version ihrer Software Virtual Performance Solution (VPS) bekannt. VPS 2015 bietet Unternehmen neue Anwendungen für die Simulation von Flüssigkeitsströmungen, eine verbesserte Leistung für die gesamte NVH-Simulationskette sowie eine höhere CAE-Prozesseffizienz für das virtuelle Testen. Unter Verwendung eines einzigen Single-Core-Modells für Simulationen über mehrere Bereiche hinweg können Ingenieur-Teams aus verschiedenen Abteilungen und geografischen Standorten effizient beim Aufbau eines vollständig virtuellen Prototyps zusammenarbeiten. Dieser virtuelle Prototyp wird verwendet, um das zukünftige Verhalten industrieller Bauteile oder Produkte in allen Einsatzbereichen unter unterschiedlichen Betriebsbedingungen vorherzusagen. Virtual Performance Solution wird von den meisten Automobilherstellern und deren Zulieferern eingesetzt und unterstützt außerdem Unternehmen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie, Schwermaschinenbau, Elektronik und Konsumgüter.

Herr Eisei Higuchi, Chef Engineer, HONDA R&D Co. Ltd, erklärt: „HONDA R&D nutzt ESIs Virtual Performance Solution seit über 20 Jahren. Heute nutzen wir die Möglichkeiten des Single-Core-Modells der Virtual Performance Solution bei der Definition eines Gesamtfahrzeugmodells und setzen die Software effizient für die Entwicklung unserer neuesten Fahrzeug-Plattform ein. Die durchgängige Verkettung der Ergebnisse aus der virtuellen Herstellung und virtuellen Leistungsbewertung – nicht nur für den Crash- und Sicherheitsbereich, sondern auch für NVH und Lebensdaueruntersuchungen – ist ein klarer technologischer Durchbruch. Virtual Performance Solution ermöglicht uns, das für den Leichtbau erforderliche Maß an Produktleistung und -verhalten zu gewährleisten und sich den Herausforderungen durch sich kontinuierlich weiterentwickelnde Vorschriften zu stellen“. Bezüglich der neuesten Funktionen bei der Virtual Performance Solution ergänzt Herr Higuchi: „Wir freuen un, auf die Anwendung von ESIs erweiterten Water Management-Lösungen und darauf, von den neuesten Verbesserungen der Virtual Performance Solution, insbesondere hinsichtlich NVH, zu profitieren.“

ESIs Virtual Performance Solution 2015 bietet neue Funktionalitäten, mit denen bei einer gleichzeitigen Effizienzverbesserung der CAE-Prozesse (Computer-Aided Engineering), die Möglichkeiten des virtuellen Testens über mehrere Domänen ausgebaut werden. Zum Beispiel ermöglicht die verbesserte HPC-Effizienz (High Performance Computing) über die gesamte NVH-Prozesskette (Noise, Vibration, Harshness) Anwendern, größere NVH-Modelle noch detaillierter zu untersuchen, einschließlich der kompletten Fahrzeuginnenausstattung.

Außerdem bietet ESI Virtual Performance Solution 2015 zusätzliche Funktionen hinsichtlich einer modularen Eingabe, um CAE-Teams zu ermöglichen, Modelle flexibler zu organisieren. Durch die erhöhte Modell-Granularität wird die modulare Eingabefunktion besser an praktizierte End-to-End Virtual Prototyping-Prozesse angepasst, indem Ingenieure Modelle entlang der Produktentwicklungsphase kontinuierlich verfeinern können.

Verbesserungen bei der Verkettung der Ergebnisse aus Fertigungssimulationen mit Leistungstests versetzen Industrieunternehmen darüber hinaus in die Lage, den Einfluss von Fertigungseffekten auf das Produktverhalten bereits in frühen Entwicklungsphasen vorherzusagen.

Dank des neuen Water Managment-Moduls können Automobilhersteller jetzt detailliert vorhersagen, wie Spritz- oder Regenwasser an verschiedenen Fahrzeugteilen abläuft. Virtual Performance Solution ermöglicht das virtuelle Testen von Wasserströmungen an Dichtungen, Verschlüssen und der Fahrzeugkarosserie, um die Entwicklung von Dichtungen zu verbessern und damit das Eindringen von Wasser zu vermeiden. Durch die Kopplung dieser neuen Funktion mit der Crash-Simulation können Automobilhersteller auch Effekte des Tankschwappens vorhersagen.

 

Bild: Wasserablauf bei Rückspiegeln, simuliert mit ESIs neuem Water Management-Modul in Virtual Performance Solution 2015.

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