Simulation: Sichere und leichte Sitze entwickeln

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ESI Group, führender Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleistungen für die Fertigungsindustrie, gibt die Veröffentlichung der neuesten Version von ESI Virtual Seat Solution 2017 bekannt, der einzigen Software am Markt für die Entwicklung von Sitzen für die Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie. Die Software ermöglicht OEMs (Original Equipment Manufacturers) und Sitz-Zulieferern, ihre Sitzprototypen zu konstruieren, zu testen, zu verbessern und zu vorzertifizieren.

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ESI Group, führender Anbieter von Virtual Prototyping-Softwarelösungen und Dienstleistungen für die Fertigungsindustrie, gibt die Veröffentlichung der neuesten Version von ESI Virtual Seat Solution 2017 bekannt, der einzigen Software am Markt für die Entwicklung von Sitzen für die Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie. Die Software ermöglicht OEMs (Original Equipment Manufacturers) und Sitz-Zulieferern, ihre Sitzprototypen zu konstruieren, zu testen, zu verbessern und zu vorzertifizieren, ohne kostspielige physische Prototypen bauen zu müssen. Industriekunden, welche die Software einsetzen, sparen nicht nur Zeit und Kosten, sondern können hoch innovative Leichtbausitze liefern, die alle Anforderungskriterien erfüllen.

Die Anforderungen an die Sitzqualität sind höher als je zuvor, und die Ingenieure müssen diesen Anforderungen mit Produkten gerecht werden, die sicher, komfortabel und zudem leicht sind. In der neuesten Version der Virtual Seat Solution 2017 erweiterte ESI die Möglichkeiten der Software deutlich, um wichtige Sicherheitsstandards zu unterstützen und Ingenieuren zu helfen, bei der Entwicklung eine Vielzahl unterschiedlicher Physiognomien zu berücksichtigen.

Zertifizierung und Komfort von Flugzeugsitzen

“Wenn Sie in der Luftfahrtindustrie eine Sitzlösung entwerfen und konstruieren, ist die 16G EASA- und FAA-Zertifizierung eine der größten Herausforderungen. Die Nutzung von ESI Virtual Seat Solution ist für uns ein effizienter Weg, die Eigenschaften unserer Sitze wesentlich schneller und bei geringeren Kosten beurteilen und Probleme erkennen zu können, als dies mit zeitraubenden Tests an teuren physischen Prototypen möglich wäre. Wir können virtuell unterschiedliche Design- und Materialvarianten testen und so oft wie nötig Änderungen vornehmen, um bei der virtuellen Vorzertifizierung des Sitzes erfolgreich zu sein. Durch Vermeidung des Zeitverlusts und den mit der Korrektur eines nicht befriedigenden Tests verbundenen Kosten konnten wir die Produkteinführungszeit drastisch verkürzen“, kommentiert Benjamin Saada, CEO von Expliseat.

Die speziell an die Erfordernisse in der Luftfahrtindustrie angepasste Version der ESI Virtual Seat Solution 2017 bietet einen komplett vom Programm geführten Head Impact Criteria (HIC)-Prozess und deckt damit einen der herausforderndsten Tests bei der Vorzertifizierung ab. Die Version 2017 vereinfacht nicht nur Set-Up und Analyse der dynamischen Tests, sondern liefert zudem, dank der korrekten Positionierung des Hybrid II-Dummys und neuer Funktionalitäten, wie zum Beispiel der Harness-Definition, genauere Ergebnisse. All dies ermöglicht es den Ingenieuren bei dem Design von Sitz und Kabine, die für die Sitz-Zertifizierung benötigen Iterationen des virtuellen Designs mit nur wenigen Klicks durchzuführen.

Neben der Sitz-Zertifizierung bietet ESI Virtual Seat Solution 2017 spezielle Funktionalitäten und Menschmodelle für die Bewertung des Komforts und der Bewegungsfreiheit. ESI hat die Bibliothek seiner Menschmodelle um ältere, übergewichtige oder körperlich behinderte Personen erweitert, so dass jetzt die Untersuchung des Sitzkomforts für ein breiteres Spektrum unterschiedlicher Personen durchgeführt werden kann. ESI hat diese neuen Modelle und ihren Einsatz an einem Prototyp des Zodiac Sitzes Z301 im letzten Juni auf dem Digital Human Modeling Symposium in Bonn vorgestellt.

Thermischer Komfort und H-Punkt-Optimierung für Fahrzeugsitze

Während in der Vergangenheit beheizte und belüftete Sitze nur in Luxusfahrzeugen verbaut wurden, bieten viele Fahrzeughersteller diese Sitztypen heute auch für ihre Mittelklassemodelle an. Für Elektro- und Hybridfahrzeuge benutzen Hersteller diese Sitztypen zunehmend auch, um den Gesamtenergiebedarf zu steuern. Das Design beheizter Sitze und ihre Optimierung, um den thermischen Komfort effektiv zu steigern, kann eine sehr komplexe Aufgabenstellung darstellen, bei der jede Interaktion zwischen dem Passagier, dem Sitzbezug, dem Schaumkern und dem Heizsystem berücksichtigt werden muss. Darüber hinaus ist es notwendig, den vom Passagier wahrgenommenen, höchst subjektiven bewerteten thermischen Komfort zu adressieren. In ESI Virtual Seat Solution enthaltene Menschmodelle beinhalten die thermische Modellierung für den Dummy und Bewertungskriterien für den thermischen Komfort, die benötigt werden, um den Effekt untersuchen und bewerten zu können, den ein beheizter Sitz auf dem Komfort des Passagiers hat. Die Software-Version enthält darüber hinaus spezielle Funktionalitäten für die Auslegung der Heizmatte und den Thermostat des Sitzes.

Obwohl sie mittlerweile Bestandteil des Standardentwicklungsprozesses sind, ist die Vorhersage des H-Punkts und dessen Optimierung nach wie vor eine Herausforderung, speziell bei innovativen Sitz-Designs. Die neueste Version von ESI Virtual Seat Solution vereinfacht diesen Prozess dank spezieller Werkzeuge zur Optimierung des Materials für den Schaumkern deutlich. Sitz-Ingenieure können nun durch die schnelle und effiziente Untersuchung unterschiedlicher kreativer Konzepte innovativere Produkte entwickeln. Der Schwerpunkt der neuen Version liegt darauf, die Effektivität von Zeit und Kosten zu gewährleisten und gleichzeitig den bestmöglichen Sitz für jeden Passagier zu bieten.

Bild:  ESIs neue Menschmodelle für körperlich behinderte, ältere oder übergewichtige Personen.

 

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