04.04.2017 – Kategorie: Branchen, IT, Kommunikation

Testfahrten in der virtuellen Realität

ford

Die „Virtual Reality“-Technologie (VR) wird die Art und Weise, wie Konsumenten künftig leben und handeln, in vielerlei Hinsicht verändern, so die Einschätzung von Experten: So werden sich die Kunden mittels VR über Produkte und Dienstleistungen vom eigenen Sofa aus informieren können. „Künftig könnte jemand, der einen SUV von Ford kaufen möchte, die entsprechenden Baureihen zum Beispiel virtuell in der Wüste testfahren, ohne das eigene Haus verlassen zu müssen“, sagt Jeffrey Nowak, Global Digital Experience Chief, Ford Motor Company. 

Die „Virtual Reality“-Technologie (VR) wird die Art und Weise, wie Konsumenten künftig leben und handeln, in vielerlei Hinsicht verändern, so die Einschätzung von Experten: So werden sich die Kunden mittels VR über Produkte und Dienstleistungen vom eigenen Sofa aus informieren können. „Künftig könnte jemand, der einen SUV von Ford kaufen möchte, die entsprechenden Baureihen zum Beispiel virtuell in der Wüste testfahren, ohne das eigene Haus verlassen zu müssen“, sagt Jeffrey Nowak, Global Digital Experience Chief, Ford Motor Company.

„Realistische Eindrücke von den Eigenschaften eines Fahrzeugs lassen sich dank VR an fast jedem Ort vermitteln – sei es beim Autohändler im Showroom oder abends zu Hause im Pyjama vor dem Schlafengehen“.

Der wichtigste Faktor beim Autokauf, nach praktischen finanziellen Fragen, sind die Emotionen. Eine Testfahrt hat dabei einen ähnlich entscheidenden Einfluss wie ein „erstes Date“. Da verschiedene Fahrzeugmodelle unabhängig vom Zeitpunkt und Ort mittels VR erlebt werden können, hat der Kunde bereits vor dem Besuch beim Autohändler eine klare Vorstellung vom gewünschten Produkt. In Zukunft ist es denkbar, dass sogar der spezifische Geruch des Fahrzeug-Innenraums Teil der „Virtual Reality“-Tour eines Autos sein wird. Ford erforscht derzeit das Potenzial einer Reihe von erweiterten VR-Technologien – so zum Beispiel die Einbeziehung digitaler Hologramme, die innerhalb des nächsten Jahrzehnts den Menschen erlauben könnten, noch bequemer mit Produkten zu interagieren.

„Wir möchten eines Tages jedes Wunschmodell des Kunden simulieren können, angefangen bei der Außenfarbe bis hin zum exakten Interieur. Am Ende des Prozesses stehen maßgeschneiderte Produkte auf Basis der virtuellen Kundenerfahrung“, fügt Jeffrey Nowak hinzu. „Bezüglich der Detail-Tiefe gibt es keine technischen Grenzen, die Möglichkeiten sind schier endlos“.

VR bei der Fahrzeugentwicklung

Ford setzt schon heute VR bei der Fahrzeugentwicklung ein, so zum Beispiel im Design-Bereich. Eine hochmoderne Simulations-Technologie im Ford Design-Studio im Köln-Merkenich ermöglicht es den Designern und Ingenieuren, beispielsweise das Cockpit einer neuen Baureihe ohne die Notwendigkeit eines physisch existierenden Prototyps vollständig zu simulieren. Auf diese Weise lässt sich das Aussehen und das Finish der Materialien schneller und effizienter perfektionieren. So etwa bei der nächsten Generation Ford Fiesta, die im Juli in Deutschland auf den Markt kommt: Bei dieser neuen, achten Ford Fiesta-Generation wurden die Position der Bedienelemente, das Layout des Armaturenträgers sowie die Sitzpositionen unter Einbeziehung von VR-Technologie entwickelt.

Amko Leenarts, Head of Global Interior Design Operations, Ford Motor Company: „Menschen entscheiden innerhalb von nur drei Minuten, ob sie ein Produkt mögen oder nicht, Gleiches gilt natürlich für Autos. Der Moment, in dem du einen Geruch wahrnimmst, die Beschaffenheit einer bestimmten Oberfläche erspürst oder das Geräusch beim Schließen der Fahrertür hörst – das alles sind wichtige Eindrücke. Wir als Designer tragen dazu bei, ein möglichst perfektes Rundum-Erlebnis für den Kunden zu schaffen“.

„VR-Technologie hilft bei der Kaufentscheidung“

Online-Shopper können schon heute problemlos herausfinden, ob etwa eine neue Brille oder Kleidungsstücke zu ihnen passen. Auch gibt es im Internet mittlerweile zahllose Möglichkeiten, sich über ein neues Auto zu informieren. Aber laut Sheryl Connelly, Ford Global Trend und Future Manager, führt diese überwältigende Vielfalt an Informationen mitunter zu Verwirrung, die eine Kaufentscheidung im ungünstigsten Fall sogar erschweren kann. Connelly: „Im Internet haben Verbraucher eine gigantische Auswahl. Wenn sich Produkte und Dienstleistungen realitätsnah erlebbar machen lassen, wie etwa durch VR-Technologie, hilft dies sicherlich auch bei der Kaufentscheidung“.

Isfried Hennen  Ford-Werke GmbH 0221/90-17518 [email protected]


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