Industrial Communication

Unter Industrial Communication – Industrielle Kommunikation versteht man das einfache Abfragen von Sensordaten bis hin zu komplexen unternehmensweiten Qualitäts- und Produktionsdatenabfragen und deren Übertragung mit Hilfe von Datengebern. Etwa eine Datenverteilersteckdose für Ethernet, Datenerfassung (DAQ), Industrie-Computer, optoelektronische Sensoren, Ultraschallsensoren, induktive Sensoren, Fluidsensoren, Bildverarbeitung und Smart Cameras, MEL 2D-/3D-Sensoren, 1D-/2D- und Barcode-Scanner, Sicherheitstechnik.

Es gibt eine Reihe von Technologien  wie z.B. Industrial Ethernet, PROFINET, PROFIBUS, AS-Interface, IO-Link, Industrial Wireless Communication, Industrial Remote Communication, Rugged Communication.  Damit lassen sich nahezu alle Anforderungen im Bereich der Steuerung, Überwachung und Fernwartung lösen. Hier einige Anforderungsbeispiele: Maschinensteuerungen, Produktionsüberwachung, Maschinenkontrolle, Koordination von Produktionsbereichen.

Die Digitalisierung in der Industrie und damit auch die Verbindung von Produktion und Logistik schreiten zügig voran. Wertschöpfungsketten werden digital, die Zusammenarbeit von Menschen mit Robotern ist real. Die Automatisierung im Handel, besonders im Online-Handel transformiert Branchen und Gewohnheiten. In diesem Zuge entstehen auch neue Produkte, Lösungen und Dienstleistungen. Daher präsentiert SEW-Eurodrive auf der diesjährigen Hannover Messe in Halle 15, Stand F12 Lösungen für eine effiziente digitaleTransformation.

Ericsson, Anbieter von Mobilfunk- und Telekommunikationstechnik, setzt in seinen Produktionsanlagen auf Augmented-Reality-Lösungen, um Fehler zu erkennen und zu beseitigen. So hat ein Team von Entwicklern und Ingenieuren im Ericsson-Werk in Tallinn, Estland, die Analyse und Reparatur von schadhaften Leiterplatten mit Hilfe von AR einfacher gemacht.

Mit dem Joint Venture „ADAMOS“ (ADAptive Manufacturing Open Solutions) gründen DMG Mori, Dürr, Software AG und Zeiss sowie ASM PT eine strategische Allianz für die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Industrial Internet of Things (IIoT). Die Allianz zielt darauf, Adamos als globalen Branchenstandard zu etablieren und weitere Maschinenbauer als Partner zu gewinnen.

Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) haben ein holografisches Abbildungsverfahren entwickelt, das die Strahlung eines WLAN-Senders analysiert und daraus dreidimensionale Bilder der Umgebung erzeugt. Einsetzbar wäre das Verfahren beispielsweise im Konzept Industrie 4.0: Betreiber von Industrieanlagen könnten damit in Zukunft automatisiert Objekte auf dem Weg durch die Werkhalle verfolgen.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Hitachi haben gemeinsam eine KI-Technologie entwickelt, die Arbeitsaktivitäten durch mobile Geräte erfasst. Mit dem System lassen sich anspruchsvolle Arbeitstätigkeiten unterstützen und menschliche Fehler in der Fertigung vermeiden. Auf der Cebit 2017 vom 20. bis 24. März in Hannover wird ein Prototyp der Öffentlichkeit vorgestellt (Halle 4, A38/70).

Die Bedeutung der Virtuellen Techniken (VT) im Bereich der Industrie und der allgemeinen Anwendungen stieg in den vergangenen zwei Jahrzehnten kontinuierlich an. Deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen spielen hierbei eine weltweit anerkannte und führende Rolle. Diese Rolle soll unter anderem mit Verbundprojekten wie ARVIDA gesichert und ausgebaut werden, um die Prosperität der Wirtschaft und einen hohen Beschäftigungsstand zu erhalten.
Alibaba Cloud, die Cloud-Computing-Abteilung der Alibaba Group, hat eine Partnerschaft mit der HTC Corporation angekündigt. Beide Unternehmen wollen Kunden weltweit skalierbare und kostengünstige Virtual-Reality-Lösungen zur Verfügung stellen.

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