Industrie 4.0

steht für die vierte industrielle Revolution. Der Begriff wurde erstmals auf der Hannovermesse 2011 in eine breite Öffentlichkeit getragen und ist zum innovationspolitischen Leitthema avanciert. Eine starke Individualisierung der Produkte bis hinunter zu Losgröße 1 unter den Bedingungen einer hochflexibilisierten Großserienproduktion kennzeichnet das Konzept im Bereich der Industrieproduktion. Die für Industrie 4.0 notwendige Automatisierungstechnik soll durch Selbstkonfiguration, Selbstoptimierung, Selbstdiagnose und Kognition erreicht werden.

Die Vernetzung von Maschinen, Gegenständen und Assets macht aus Fabriken „Smart Factories“, die sich in letzter Konsequenz auf der Basis intelligenter Technologien selbst steuern. Aber was steckt hinter Begriffen wie „Industrial Internet of Things (IIoT)“ und „Industrie 4.0“? Und was daran ist so revolutionär, dass sie die industrielle Landschaft auch in Deutschland fundamental verändern werden? › von Ekrem Yigitdoel

Das Qualitätsmanagement der Stamm- und Bewegungsdaten ist in die Liga der Top-Themen für den Mittelstand aufgestiegen. Grund dafür sind Digitalisierung und Industrie 4.0. Um die eigene Datenqualität hinreichend beurteilen zu können, stellt ERP-Hersteller ProAlpha sieben Kriterien heraus. Dabei können Unternehmen von einer funktionierenden Fußballmannschaft lernen.

Entwicklungen aus dem Hightech-Bereich etablieren sich immer mehr als Schlüssel für die Industrie von morgen. Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland jedoch nur im Mittelfeld. Hierzulande betätigen sich vor allem junge Start-up-Unternehmen auf hochmodernen technologischen Handlungsfeldern. Mit insgesamt über 17.500 Beschäftigten [1] stellen sie einen beständig wachsenden Wirtschaftsfaktor dar. Was die Entwicklung noch ausbremst.

Die produzierenden Unternehmen rüsten sich für Industrie 4.0 und gerade der Mittelstand muss und will nachziehen, um auch künftig mitmischen zu können. In diesem Umfeld bewegt sich gbo datacomp mit seinen MES-Lösungen schon seit Jahren. Zur Hannover Messe legt das Fertigungs-IT-Haus den Fokus zudem auf seine Kompetenzen für unterschiedliche Branchen.

Die Bewegungen von Hand und Fingern innerhalb von Millisekunden zu erfassen, wird für viele Anwendungen immer wichtiger – angefangen bei virtueller Realität über Mensch-Maschine-Interaktion bis hin zu Industrie 4.0. Bisher war dafür hoher technischer Aufwand notwendig, was wiederum die Einsatzmöglichkeiten beschränkte. 

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