Mobile Computing

Unter Mobile Computing versteht man die elektronische Datenverarbeitung mit tragbaren, vernetzten Computern. So wird es möglich, von Zeit und Ort unabhängig auf Daten zugreifen zu können und permanent erreichbar zu sein.Voraussetzung für die immer weiter gewachsene Bedeutung des mobile Computing war einerseits die fortschreitende Miniaturisierung der Geräte und ihrer Komponenten, die es erlaubte, kompakte, leichte und dabei leistungsfähige Rechner zu bauen.

Mobile Computing: Endgeräte

Andererseits hat die vorangetriebene drahtlose Vernetzungsmöglichkeit mit anderen Geräten über immer günstigere Mobilfunknetze und das Internet die Grundlage für eine breite Akzeptanz geschaffen. Die Bandbreite mobiler Endgeräte reicht dabei von tragbaren Laptops mit fester Tastatur über Tablets und elektronische Organizer bis hin zu Smartphones und Wearables, die sich am Körper oder in der Kleidung tragen lassen. Da tragbare Geräte leichter in fremde Hände geraten können, müssen Sie besonders vor unbefugtem Zugriff auf die Daten geschützt werden; dazu stehen verschiedene Verschlüsselungstechniken zur Verfügung. Auch was den Schutz der Privatsphäre betrifft, verlangt mobile Computing mehr Aufmerksamkeit als der stationäre PC, weil mehr persönliche Daten aufgezeichnet werden, die bei unzureichendem Schutz und mangelnder Vorsicht ausgespäht werden können.

Siemens und PureWeb integrieren die PureWeb-Plattform in den Comos Walkinside Viewer von Siemens. Comos Walkinside ist eine Virtual Reality-Plattform mit 3D-Visualisierung, mit der sich Anlageningenieure und Bedienpersonal zu Betriebs-, Schulungs- und Simulationszwecken virtuell innerhalb und außerhalb einer Anlage bewegen können. 

ecom, ein Hersteller von mobilen Geräten für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen, hat die Tablet-Serie Tab-Ex neu aufgelegt. Das Tab-Ex 02 wird ab Mai 2018 als ATEX/IECEx Zone 2 / Div. 2 zertifizierte Industrieausführung erhältlich sein. Eine Zertifizierung für ATEX/IECEx Zone 1 / Div. 1 soll folgen. Dabei basiert das Gerät auf bestehender Samsung-Technik.

Verbraucher in Deutschland erwarten, dass sich Anwendungen mit Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR), also die Überlagerung der wahrgenommenen Umwelt mit virtuellen und interaktiven dreidimensionalen Inhalten, in bestimmten Bereichen zuerst etablieren wird. Die Netztechnik 5G sehen sie als entscheidende Voraussetzung für die technische Umsetzung dieser Anwendungen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Ericsson ConsumerLab, bei der frühe Anwender der VR-Technik (Early Adopters) befragt wurden.

Dr. Jan Meinlschmidt, verantwortlich für den Bereich Mobile and Wearable Computing im Smart Production Lab des Volkswagen Konzerns, knüpfte den ersten Kontakt mit Martin Fischer, dem Technischen Leiter der CINRAM-Cinovation GmbH auf der LogiMat 2016. Die Aufgabe: Mit Hilfe einer Daten-Brille soll die Kommissionierung von Scheinwerfern, die just-in-time an die Fertigungsstraße befördert werden, sicherer und schneller gestaltet werden. Pilotiert wird die Technologie derzeit im Volkswagen Werk in Emden.

CloudMinds Technology und LEIA Inc. haben am MWC 2017 eine Partnerschaft angekündigt, um Technologien für holografische Darstellung und Künstliche Intelligenz auf mobile Geräte zu bringen. Die kombinierte Plattform soll die Verarbeitung und sichere Bereitstellungen von 3D-Multiview-Inhalten auf Smartphones ermöglichen, was den Anwendern ein holografisches Erlebnis mit bloßem Auge eröffnen würde. 

Das Besucherzentrum des John F. Kennedy-Weltraumzentrums der NASA startet nun eine Reihe von Virtual-Reality-Szenarien und stellt ein eigens entwickeltes VR-Headset namens Space Visor vor. Mit drei mobilen Anwendungen lässt Space Visor Besucher in den Raum eintauchen und nimmt sie mit in Welten, die sie bisher noch nicht gesehen haben.

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