VDC Fellbach und KVE Rhein-Neckar veröffentlichen Atlas zu Virtual-Reality-Installationen in Deutschland

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[[wysiwyg_imageupload:297:]]Der vom Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach und dem Kompetenzzentrum Virtual Engineering Rhein-Neckar der Hochschule Mannheim erstellte Atlas führt VR-Anlagen wie Powerwalls und CAVE-Systeme in Deutschland auf und gibt damit zum ersten Mal ein umfassendes Bild der Verbreitung des Arbeitswerkzeugs Virtual Reality (VR) im Land.


Virtual Engineering und Virtual Reality (VR) gewinnen in der produzierenden Wirtschaft immer mehr Bedeutung. Um diese Wichtigkeit der Technologie und Methodik VR in Deutschland aufzuzeigen, haben das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach und das Kompetenzzentrum Virtual Engineering Rhein-Neckar der Hochschule Mannheim einen Atlas der Virtual-Reality-Installationen in Deutschland erarbeitet. Dieser Atlas lokalisiert deutschlandweit VR-Anlagen und nennt — falls diese Daten verfügbar waren — auch nähere Daten bezüglich der verwendeten Software, des Einsatzzweckes und Kontaktdaten. Damit ergibt sich erstmals ein umfassendes Bild hinsichtlich der Verbreitung des Arbeitswerkzeugs VR in Deutschland. Trotz umfangreicher Bemühungen in der Datansammlung kann der Atlas natürlich nicht Vollständigkeit beanspruchen. Ein gutes, erstes Bild der Situation verschafft er allemal. Die beiden Initiatoren des Projekts erhoffen sich durch den VR-Atlas ebenfalls eine bessere Kooperation der VR-Nutzer. Dabei geht es in erster Linie um den Informationsaustausch, den Technologietransfer sowie die gegenseitige Nutzung der VR-Anlagen. Unterstützt wurde das Vorhaben durch die Firmen 3Dims, A.R.T., BARCO, davit, imsys und Viscon sowie das Fraunhofer IAO.


VR-Techniken werden in Deutschland bereits seit Beginn der 1990er Jahre kommerziell eingesetzt. Seitdem sind teilweise bereits mehrere Generationen von VR-Installationen in Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen in Betrieb genommen worden. Im deutschen Sprachgebrauch beschreibt „Virtuelle Realität“ – kurz VR – im Wesentlichen die virtuelle Entwicklung technischer Systeme oder auch „künstlich simulierte Wirklichkeit“. Sie dient vielen Unternehmen als Unterstützungswerkzeug in der Produktentwicklung und Fertigungsplanung. Immer mehr Unternehmen erkennen die vielen Vorteile dieser Technologie: das frühzeitige Erkennen von Konstruktionsfehlern in der Entwicklungsphase oder die schnelle Entscheidungsfindung für Veränderungen sind nur einige Anwendungsbeispiele. Auch der Kunde profitiert: frühzeitige Schulung von Maschinennutzern an den virtuellen Modellen verkürzt beispielsweise die Einarbeitungsphase an der neuen Maschine.


Der Atlas kann unter:


http://www.vdc-fellbach.de/wissen/atlas-virtual-reality-installationen


kostenfrei heruntergeladen werden.

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