VDC veröffentlicht Whitepaper Virtuelles Nutzfahrzeug

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In seinen Whitepapers beleuchtet das Virtual Dimension Center (VDC) Fellbach immer wieder einzelne Technologien oder Anwendungsfelder von Virtual Reality (VR). Nun hat sich das VDC-Netzwerk dem Bau und dem Betrieb von Nutzfahrzeugen angenommen.


Das neue VDC-Whitepaper gibt einen Überblick über vorhandene Anwendungen, ihre spezifischen Herausforderungen und angestrebte Ergebnisse der jeweiligen VR-Umsetzung. In den vergangenen Jahren hat sich eine Vielzahl von Anwendungen Vir-tueller Techniken im Nutzfahrzeug-sektor herausgebildet und weiter-entwickelt. Viele davon beziehen sich auf technische Disziplinen und sind daher dem Virtual Engineering zuzuordnen. Als Virtual Engineering (VE) bezeichnet man die Unterstützung von Entwicklungsprozessen mit Hilfe digitaler, dreidimensionaler Modelle. Schwerpunkte können sowohl Produktentwicklungsprozesse, das Industrial Engineering und selbst Entwick-lungsprozesse von Dienstleistungen, etwa Service, sein. Um den Informationstransfer auch zwischen den beteiligten Fachdisziplinen einfach und intuitiv zu gestalten, sind 3D-Visualisierung und Virtuelle Realität (VR) anzuwendende Technologien.


Der Nutzfahrzeugsektor bringt auf Grund seiner Eigenheiten viele Randbedingungen und Aufgabenstellungen mit, die den Einsatz eines digitalen Prototyps, des Virtuellen Nutzfahrzeugs, nahe legen. Dazu zählen lange Produktentwicklungszeiträume, gepaart mit einem sich permanent wandelnden Umfeld aus Nutzeranforderungen, variierenden Gesetzen und Umweltauflagen. Sehr hohe Komplexität in Entwicklung, Produktion, Bedienung und Service muss trotz aller Sprach- und Kulturbarrieren in die Weltmärkte transportiert werden. Teils enorme Baugröße mit kleinen, auch schwankenden Stückzahlen erfordern sorgfältigste Planungen, erschweren aber andererseits Trainingsmöglichkeiten. Die Effekte riesiger Variantenzahlen und stark wechselnder Produkttypen schlagen mit den einhergehenden variierenden Montageumfängen und -vorgängen auf die Produktion durch. Angebotswesen und Service sind ebenso von dieser Varianz betroffen. Hauptanwendungsfelder des Virtuellen Nutzfahrzeugs finden sich heute in der Entwicklung, in der Fertigung, im Training, in Marketing und im Vertrieb. Darüber hinaus existieren Umsetzungen in Tele-Aufgaben und in der Unterhaltung.


Insgesamt ergibt sich ein recht umfangreiches Bild der Verwendung des Virtuellen Nutzfahrzeugs. Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten zeigen sich in allen Bereichen des Produktlebenszyklus mit entsprechendem Mehrwert in der Anwendung. Wichtig ist hier — nicht anders als im Automobil und Maschinenbau — die Prozessintegration und der Anspruch, die mit Aufwand erstellten 3D-Daten möglichst umfangreich und vielfältig einzusetzen. Damit können erstens entstandene Kosten auf mehrere Nutzungsfelder verteilt werden, zweitens werden die kommunikativen Fähigkeiten der 3D-Darstellung gut genutzt.


An der Erstellung des Whitepapers waren das Commercial Vehicle Cluster (CVC), ESI-IC.IDO, das Fraunhofer IAO, das Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS), das Kompetenzzentrum Virtual Engineering Rhein-Neckar, Lauer & Weiss, LumoGraphics, RIF e.V., die TU Dresden sowie Visenso beteiligt. Das Whitepaper „Virtuelles Nutzfahrzeug“ kann auf der VDC-Website kostenfrei heruntergeladen werden: http://www.vdc-fellbach.de/wissen/virtual-engineering-online-democenter.


Am 15. November 2012 findet zudem die Startveranstaltung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe „Virtuelles Nutzfahrzeug“ des Commercial Vehicle Clusters (CVC) Kaiserlautern und des VDCs in Mannheim statt. Interessenten werden gebeten, sich bei Fr. Dr. Jörg vom CVC oder bei Hrn. Dr. Runde vom VDC anzumelden.


 


Bild: DMU-Review an Powerwall, Untersuchung Ein-/Ausbau Batterie. Quelle: ESI-IC.IDO

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