Virtual Prototyping: Renault und ESI Group arbeiten zusammen

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ESI Group, Anbieter von Lösungen im Bereich der virtuellen Prototypenerstellung für die Fertigungsindustrie, gibt die Unterzeichnung einer Vereinbarung zur strategischen Zusammenarbeit mit Renault bekannt.

Die Vereinbarung zwischen Renault und ESI zielt darauf ab, Renaults neuen strategischen Plan „Renault 2016 – Drive the Change“ zu unterstützen, mit dem Renault zukunftsfähige Mobilität für alle zugänglich machen will. Die industrielle Herausforderung für Renault besteht dabei darin, eine Verbesserung der Fahrzeugqualität bei gleichzeitiger Senkung der Preise und Erfüllung neuer gesetzlicher Bestimmungen zur Reduzierung der Umweltbelastung zu erreichen, insbesondere der CO2-Emissionen. Daraus resultiert die zwingende Notwendigkeit, Innovationen zu beschleunigen, was wiederum die Einführung neuer Materialien und Prozesse erfordert, deren Auswirkungen schnell und zuverlässig getestet und bewertet werden müssen.

Um ihr Ziel zu erreichen sowie die Entwicklung unterstützender Prozesse für Innovationen auszubauen, hat Renault die Virtual Prototyping-Methodik implementiert. Anders als traditionelle CAE-Methoden, unterstützt Virtual Prototyping die schnelle Berechnung und Bewertung einer Vielzahl von unterschiedlichen Varianten. Derart wird die Notwendigkeit physikalischer Prototypen eliminiert und ein leistungsstarkes Instrument zur Entscheidungsfindung bereitgestellt, welches das Feld für innovative Maßnahmen vergrößert und die Identifizierung von Innovationen mit hoher Wertschöpfung beschleunigt.

Renault nutzt seit den frühen 90er Jahren ESI-Lösungen, um bereits vor physischen Tests genaue und vorhersagende Fertigungssimulationen und Virtual Performance-Tests an Fahrzeugen durchführen zu können. Im Anschluss an eine Lizenz-Rahmenvereinbarung mit ESI im Jahr 2011 setzt Renault ferner ESIs Virtual Performance Solution (VPS) ein. VPS arbeitet auf einem Single Core-Modell und ist eine homogene Softwarelösung, die interdisziplinäre/s Performance Engineering und -Optimierung ermöglicht. Die schließt die Crash- und Aufprall-Simulation, die Untersuchung der Insassensicherheit und der Innenakustik sowie die Generierung von Sitzprototypen ein. Durch die Nutzung von VPS gelingt es den Engineering-Teams bei Renault, frühzeitig den Einfluss von Herstellungsprozessen und Materialeigenschaften auf das Verhalten eines Produktes zu prognostizieren, den Bedarf an physischen Prototypen zu reduzieren, so Kosten zu senken und Zeit zu sparen bei gleichzeitiger Gewährleistung der Qualität ihrer Produkte.

In den vergangenen Jahren brachte der gemeinsame Ansatz von Renault und ESI einige von ESIs mittlerweile kommerziell verfügbaren Software-Lösungen hervor, wie beispielsweise die Passenger Comfort Software Suite, die Bestandteil der Virtual Seat Solution ist. Mit der Zielsetzung, End-to-End Virtual Prototyping für Sitze zur Verfügung zu stellen, ermöglicht diese Lösung Ingenieuren, Multi-Domain-Simulationen des Herstellungsprozesses von Sitzen sowie die Bewertung der Eigenschaften und des Verhaltens eines Sitzes durchzuführen. Die Software bietet so die Grundlage für eine Optimierung des Sitzdesigns durch die kollaborative Nutzung eines Single Core-Modells.

Die Rahmenvereinbarung zwischen Renault und ESI beabsichtigt, die bestehende Partnerschaft zu intensivieren und eine wachsende Anzahl von Möglichkeiten für weitere gemeinsame Weiter- und Neuentwicklungen rund um ESI-Lösungen zu identifizieren.

Alain de Rouvray, Präsident und Geschäftsführer, bekräftigt:

„ESI beabsichtigt, Lösungen bereit zu stellen, die Renault dazu bewegen sollen, über ihre Standardziele hinauszugehen und umwälzende Innovationen zu implementieren. Indem wir Renault helfen, die Vorgaben bzgl. Kosten, Leistung, Bearbeitungszeit und – am wichtigsten – der gesetzten innovativen Ziele zu erreichen, wird ESI den Nutzen des gemeinsamen Ansatzes durch einen substantiellen Zugewinn an Wettbewerbsfähigkeit aufzeigen.

Jean Loup HUET, Leiter der „Engineering Performance and Methods“ bei Renault fügt hinzu:

„Renault ist erfreut, die Zusammenarbeit mit ESI als strategischem Partner für End-to-End Virtual Prototyping zu stärken. In Übereinstimmung mit unserer Unternehmensstrategie, wird es die enge Zusammenarbeit zwischen ESI und Renault ermöglichen, den Bedarf an neuen Technologien vorherzusehen und proaktiv die Innovationen zu bewältigen, die erforderlich sind, um den umkämpften globalen Automobilmarkt zu bedienen.”

Bild: Alain de Rouvray, Geschäftsführer, ESI Group und Jean Loup HUET, Leiter „Performance und Engineering Methods“ bei Renault, am 24. Januar 2013 im Renault Technocenter in Guyancourt bei Paris.

 

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