Virtual Reality in Chirurgie und Therapie

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Die Fortschritte in der Bildausgabe, etwa bei den UHD-4K-Display, aber auch in Videospielen haben den Weg für die Nutzung der virtuellen Realität in Krankenhäusern geebnet. Das Hoag Hospital und das Ronald Reagan UCLA Medical Center haben die Lösung SuRgical Planner (SRP) von Surgical Theater in ihre neurologische Operationspraxis integriert. Als eine Kombination von medizinischer Bildgebung, Spieletechnologie und Virtual Reality soll SRP die Herangehensweise von Chirurgen für die Vorbereitung und erfolgreiche Ausführung von Operationen grundlegend verändern.
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Ampronix, Distributor von Lösungen für die medizinische Bildgebung, beschreibt Virtual-Reality-Verfahren in der Medizin für chirurgische und diagnostische Anwendungen. Die Medizin hat sich bislang schwer getan, das innovative Potential der Virtuellen Realität auszureizen. Doch die aktuellen Fortschritte in der Verfügbarkeit der immersiven Verfahren haben zum wachsenden Einsatz bei Medizindienstleistern geführt.

Die Fortschritte in der Bildausgabe, etwa bei den UHD-4K-Display, aber auch in Videospielen haben den Weg für die Nutzung der virtuellen Realität in Krankenhäusern geebnet. Das Hoag Hospital und das Ronald Reagan UCLA Medical Center haben die Lösung Surgical Theater SuRgical Planner (SRP) in ihre neurologische Operationspraxis integriert.

Im Voraus Probleme erkennen

Als Kombination von medizinischer Bildgebung, Spieletechnologie und Virtual Reality soll SRP die Herangehensweise von Chirurgen für die Vorbereitung und erfolgreiche Ausführung von Operationen grundlegend verändern. So werden CT und MRI-Scans in interaktive 3D-Modelle mit lebensechten Gewebestrukturen verwandelt, die auf die digitalen Operationswerkzeuge reagieren. Weil die Simulation auf den Bildern des zu operierenden Patienten fußt, können die Chirurgen die Prozedur virtuell vornehmen und im Voraus Probleme ausschließen, die sich früher nicht vorhersagen ließen.

Das 3D-VR-System hat die Gesundheitsdienstleister durch seine Simulationsfähigkeiten und die detailreiche Gehirnkartierung unterstützt. „Es ermöglicht zunehmend minimalinvasive Verfahren, die besser für unsere Patienten sind, weil sie zu weniger Komplikationen, einem kürzeren Klinikaufenthalt und insgesamt schnellerer Genesung und Wohlbefinden bei den Patienten führen“, sagt Robert Louis, M.D., Neurochirurg und Direktor von Hoag’s Skull Base and Pituitary Tumor Program.

Doch Virtual Reality in der Medizin ist nicht nur auf chirurgische Anwendungen begrenzt. So ist etwa die Telemedizin, eine Methode der klinischen Diagnose und Überwachen, eine universelle Möglichkeit, mit der Virtual Reality vier Hauptfacetten der Gesundheitsversorgung abdecken kann: Videokonferenzen, Speichern und Weitersenden, Patienten-Monitoring aus der Distanz und mobile Gesundheitsdienste.

Diese besondere Nutzung der Erweiterten Realität hat die Kommunikation zwischen Patienten und Ärzten verändert. Sie gibt den Patienten die Freiheit, sich unabhängig von der Entfernung spezialisierte Hilfe so suchen und vereinfacht gleichzeitig die offene Kommunikation für die Ärzte. Auch der Anreiz für die Patienten, sich um den Fortgang und die Beobachtung ihrer Pflege zu kümmern, rückt stärker ins Blickfeld.

Mit dem Virtual Care Clinic System steht das USC Center for Body Computing ganz vorn, gilt es, Augmented Reality für die Patienten benutzerfreundlicher zu machen. Unter der Leitung von Dr. Leslie Saxon ermöglicht das Programm den Patienten, medizinische Hilfe über ihre mobilen Geräte zu erhalten, und stellt damit einen einfachen und bequemen Zugang bereit.

Virtual Reality in der Konfrontationstherapie

Am Institute for Creative Technologies am USC verwenden Ärzte Virtual Reality, um Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen und Angststörungen an ihre psychologischen Hemmschwellen heranzuführen. Mit dem Einsatz von Bravemind, einer interaktiven Lösung für die Konfrontationstherapie, können Ärzte die trauma-induzierenden Situationen nachstellen. Somit können Patienten noch einmal in die entscheidenden, anxiogenen Erfahrungen eintauchen und die entsprechenden Emotionen neu einordnen.

Obschon diese VR-Anwendungen die Konzepte ärztlicher Betreuung und medizinischer Versorgung verändern, wird die Einführung insgesamt langsam vonstatten gehen, bis sich die Kosten dieser Systeme eingespielt haben. So kostet etwa das eingangs erwähnte Surgical Theater mehr als eine halbe Million US-Dollar. Auch wenn sich diese Summe im Laufe der Zeit durch den großen Nutzen amortisieren sollte, so schrecken die Einführungskosten doch ab. Dennoch hat sich der Einsatz von Virtual Reality im Gesundheitswesen als sinnvoll herausgestellt, gleichermaßen für Patienten und Ärzte.

 

Bild: Ampronix beschreibt die Vorteile von Virtual Reality im Gesundheitswesen.

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