Virtuelle Arbeitsplattform für Industrie und Bauwirtschaft

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Die vr-on GmbH stellt "stage" vor, eine Softwarelösung für kollaboratives Arbeiten in der Virtuellen Realität (VR). Die Plattform soll Unternehmen helfen, Abstimmungen in Planung und Entwicklung zu vereinfachen und wartet mit einfacher Bedienbarkeit und einer realistischen Grafik auf. Momentan noch in der Beta-Version wird die Lösung gegen Ende des Jahres erhältlich sein.
vr-on_auto_vive_quelle_vr-on

Die vr-on GmbH stellt “stage” vor, eine Softwarelösung für kollaboratives Arbeiten in der Virtuellen Realität (VR). Die Plattform hilft Unternehmen, Abstimmungen in Planung und Entwicklung zu vereinfachen und wartet mit einfacher Bedienbarkeit und einer realistischen Grafik auf. Zahlreiche Studien sagen dem Virtual-Reality-Markt für die kommenden Jahre ein starkes Wachstum voraus.[1] Unternehmen, die bereits frühzeitig Virtuelle Techniken im Produktlebenszyklus einsetzen, sind daher im Vorteil gegenüber ihrer Konkurrenz. Die vr-on GmbH stellt nun mit „stage“ eine neue Virtual-Reality-Anwendung mit großem Potenzial für Unternehmen aus Industrie und Bauwirtschaft vor. Die Plattform ermöglicht das gemeinsame Arbeiten verschiedener Akteure in einem virtuellen Raum. Sie kann Unternehmen damit erheblich bei der Reduzierung von Feedbackschleifen, der Verbesserung ihrer Kommunikation und ihres Kundendialogs helfen.

Weltweiter Austausch in Echtzeit

Nutzer an verschiedenen Standorten weltweit können sich in einer „stage“-Session verbinden und gemeinsam realistische 3D-Modelle besprechen. Dabei können für eine immersive Erfahrung gängige VR-Headsets wie Oculus Rift oder HTC Vive genutzt werden sowie – falls kein Headset vorhanden ist – auch Desktop-Rechner. Besonderes Augenmerk legen die Entwickler von vr-on auf Benutzerfreundlichkeit und eine einfache Handhabung. So wird der Anwender beim Einrichten einer neuen Session durch ein Set-Up geführt, das sich intuitiv bedienen lässt. „stage“ nutzt bei der Erstellung von VR-Präsentationen die Unreal-Engine für eine hochwertige, realistische Darstellung bei gleichzeitig hoher Performance. Den hohen Anforderungen von Unternehmen an Sicherheit und Geheimhaltung trägt „stage“ ebenfalls Rechnung: Der Zugriff auf einzelne Präsentationen wird lediglich einem vom Ersteller benannten Nutzerkreis zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus kann der Ersteller der Präsentation unterschiedliche Zugriffsrechte für einzelne Nutzer festlegen. Um an einer VR-Session teilzunehmen, müssen die Nutzer sich mit stage bei einem zentralen Server authentifizieren. Die Authentifzierung kann dabei über ein bereits existierendes System wie beispielsweise Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) abgewickelt werden.

Zahlreiche Einsatzmöglichkeiten

„stage“ soll seinen Nutzern verschiedene Einsatzmöglichkeiten bieten: Internationale Teams können beispielsweise virtuelle Trainingssessions abhalten, wenn es um die Bedienung oder Instandhaltung von Maschinen geht. Produktpräsentationen oder Design Reviews können ebenfalls in den virtuellen Raum verlegt werden. Der Nutzen von „stage“ für Automobilunternehmen und Zulieferbetriebe, aber auch für den Maschinenbau liegt auf der Hand. Mathias Wochnig, Geschäftsführer von vr-on, sieht Chancen auch für weitere Branchen: „Unternehmen, die an komplexen Produkten mit einem hohen permanenten Abstimmungsbedarf arbeiten, können von ‚stage‘ profitieren, beispielsweise im Baugewerbe. Bei Großprojekten können sich einzelne Projektteams schon in der Planungsphase bei virtuellen Begehungen abstimmen.“ Im Mittelpunkt stehen für Wochnig Lösungen, die es seinen Kunden erleichtern, in VR als Team zu agieren. Dabei verfolgt das Unternehmen zwei ergänzende Ansätze: mittels aktueller VR-Hardware neue Methoden für VR einzuführen oder bereits vorhandene Methoden auf die Unreal Engine hin zu entwickeln. Momentan wird bei vr-on noch an der Beta-Version von „stage“ gearbeitet, gegen Ende des Jahres wird „stage“ erhältlich sein.

Die Eigenschaften von vr-on „stage“ im Überblick:

  • Nutzerauthentifizierung: Eine Präsentation kann für einen geschlossenen Nutzerkreis erstellt werden. Die Authentifizierung erfolgt beispielsweise über Lightweight Directory Access Protocol (LDAP).
  • Wizard: Der User wird beim Erstellen der Präsentation durch einen Wizard unterstützt.
  • Avatare: Teilnehmer werden in der VR Session durch Avatare repräsentiert.
  • Audiokonferenz: Teilnehmer der VR-Session können über Headsets miteinander kommunizieren.
  • Handling von Metadaten: Metadaten einer Session können gespeichert, ausgegeben und in weiteren Präsentationen wiederverwendet werden.
  • Desktop-Support: Beitreten einer Session ist auch ohne VR am Desktop möglich.

[1] siehe beispielsweise Deloitte/Fraunhofer FIT/Bitkom (2016), Markets and Markets (2015) oder Digi-Capital (2015)

 

Bild: “stage” erlaubt kollaboratives Arbeiten in der Virtuellen Realität (Quelle: vr-on)

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