Virtuelle Umgebung: Als Fußgänger im autonomen Straßenverkehr

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Ein System, das Fußgänger simuliert, soll den autonomen Straßenverkehr der Zukunft in die Research & Development-Abteilung von Continental bringen.
Fußgänger im autonomen Stadtverkehr mit VR simulieren

Quelle: NMY Mixed-Reality Communication GmbH

Im Rahmen eines Forschungsprojektes entwickelt Frankfurter Mixed-Reality Innovationsstudio NMY für Automobilzulieferer Continental AG den Pedestrian Simulator – ein System zur Fußgänger-Simulation, das den autonomen Straßenverkehr der Zukunft in die Research & Development-Abteilung von Continental bringt. Wertvolle Daten der Fußgänger werden in einer synthetischen, virtuellen Umgebung erhoben, die unabhängig von Raum und Zeit funktioniert.

Wie kommunizieren Fußgänger mit autonomen Fahrzeugen?

Der Stadtverkehr wird autonom. Damit rechnen Gesellschaft und Wirtschaft gleichermaßen. In dem Projekt mit dem Titel „Automated Cars and Intelligent Traffic in the City – Automatisierte Fahrfunktionen“ (@CITY-AF) gilt es die folgenden Fragen zu beantworten: Wie interagieren Fußgänger zukünftig im autonomen Stadtverkehr, wenn kein Augen- oder Gestenkontakt zu Autofahrern hergestellt werden kann? Wie kann die Kommunikation zwischen Fußgängern (engl. Pedestrians) und Fahrzeugen von der Automobilindustrie gestaltet werden? Was bedeutet das für die Gesetzgebung?

Mixed-Reality-Technologien als Basis für Simulationen

Durch den Einsatz von Mixed-Reality Technologien schafft NMY eine virtuelle Umgebung für die Simulation eines potenziellen, futuristischen Straßenverkehrs. Der sogenannte Pedestrian Simulator, eine Virtual Reality Anwendung für die HTC Vive Pro mit dazugehörigem stationären Bedienungspult, wird für Studien und Versuche mit Probanden eingesetzt. Der Operateur, oder Panel Operator, von Continental konfiguriert ein bestimmtes Fahrszenario vor. Die Probanden setzen dann die VR-Brille auf und landen auf einer bekannten Straßenkreuzung in Frankfurt am Main. Dort werden sie zum Beispiel aufgefordert, eine Straße zu überqueren und dabei auf den Verkehr zu achten, um sicher auf die andere Straßenseite zu gelangen. Der einzige Unterschied zur Realität: Die Fahrzeuge sind in diesem Szenario autonom, das heißt sie fahren von selbst. Die Kommunikation des Probanden mit den Fahrzeugen wird aufgezeichnet und an späterer Stelle analysiert.

Virtuelle Simulationen in Echtzeit

Durch die Konfigurationsmöglichkeiten für den Panel Operator können verschiedene Fahrsituationen mit wenigen Klicks inszeniert werden. Die in Echtzeit gerenderte 3D-Welt in der Virtual Reality Brille wirkt authentisch und kann unabhängig von der realen Umgebung überall eingesetzt werden. Das Ergebnis? Ohne viel Aufwand und mit erheblich reduzierten Kosten kann Continental künftige Straßenszenarien vom Schreibtisch aus erschaffen und durch die Interaktion der Probanden mit der virtuellen Welt relevante Daten sammeln, die in das vom BMWi geförderte Forschungsprojekt fließen. Dort leisten sie einen Beitrag zum automatisierten Verkehr der Zukunft.

Mehr zum Pedestrian Simulator auf der NMY Website:
https://www.nmy.de/de/1/projekte/15/303/pedestrian-simulator/

Erfahren Sie hier, wie autonome Fahrzeuge den Durchblick im Nebel behalten.

Lesen Sie auch: „VR-CAVE: Bewegungen und Reaktionen im Sport besser verstehen“.

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