Virtueller Schaltschrank macht Wartung einfacher

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Das Marburger Softwarehaus INOSOFT gehört zu den ersten Entwicklungspartnern von Microsoft, die eine Datenbrille für Augmented Reality-Anwendungen nutzen. Für die Deutsche Kommission Elektrotechnik DKE im VDE (das ist die für Standards in der Elektrotechnik zuständige Organisation in Deutschland) haben die Marburger eine Anwendung entwickelt, bei der es darum geht, einem Servicetechniker bei der Arbeit an einem Schaltschrank zusätzliche Informationen zu den verbauten Geräten und Bauteilen zur Verfügung zu stellen.
inosoft

Das Marburger Softwarehaus INOSOFT gehört zu den ersten Entwicklungspartnern von Microsoft, die eine Datenbrille für Augmented Reality-Anwendungen nutzen. Für den VDE wurde damit bereits das Beispiel „virtueller Schaltschrank“ umgesetzt.

Anders als bei einer Virtual Reality-Brille, bei der der Benutzer komplett in eine computergenerierte digitale Welt eintaucht, sieht man mit der Augmented Reality (AR) Technik die Welt um sich herum so, wie sie ist. Zusätzlich projiziert die Datenbrille weitere Informationen: Das Spektrum reicht von Texteinblendungen über Video und Ton bis hin zu animierten 3D-Inhalten, mit denen der Träger interagieren kann. AR verknüpft und vermischt also Realität und Virtualität, weshalb oft auch von Mixed Reality gesprochen wird.

Für die Deutsche Kommission Elektrotechnik DKE im VDE (das ist die für Standards in der Elektrotechnik zuständige Organisation in Deutschland) haben die Marburger eine Anwendung entwickelt, bei der es darum geht, einem Servicetechniker bei der Arbeit an einem Schaltschrank zusätzliche Informationen zu den verbauten Geräten und Bauteilen zur Verfügung zu stellen. Wenn man sich mit der kabellosen Datenbrille vor diesen Schaltschrank stellt, identifiziert das System die Bauteile. Über Gestensteuerung kann man jetzt ganz einfach Informationen wie Verkabelungspläne oder Bedienungsanleitungen abrufen. Und man kann die verbauten Elemente sogar virtuell „in die Hand nehmen“, drehen und von allen Seiten betrachten (siehe auch Videofilm http://ino.ag/iec).

„Die AR wird in unseren Alltag einziehen und unsere Art, die Realität wahrzunehmen und zu erfahren, grundlegend verändern.“, erläutert INOSOFT-Vorstand Thomas Winzer. Und: „Wir sehen großes Potenzial für die Technologie beispielweise im Servicebereich. Techniker können damit komplizierte Reparaturen ohne Spezialwissen durchführen. Die erforderlichen Informationen wie Einbauanleitung oder Schaltpläne kommen bequem auf die Brille und die Hände bleiben frei zum Arbeiten.“

Augmented Reality stellt für Unternehmen jeder Art ein enormes Potenzial dar. INOSOFT hat das früh erkannt und sich kontinuierlich Kompetenz auf diesem Sektor erarbeitet. Nach dem Motto „Mehr sehen, mehr können, mehr tun“ entwickelt das Unternehmen unter Anderem innovative Lösungen für den Einsatz von Augmented Reality.

 

Bild: HoloLens in Aktion. Quelle: INOSOFT AG

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