Virtueller Winter am ISPO-Stand

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Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS präsentiert auf der ISPO MUNICH 2017 das HolodeckVR. Mithilfe verschiedener Tracking-Technologien ermöglicht es das HolodeckVR einer Vielzahl an Personen gleichzeitig, sich in einer virtuellen Welt auf bis zu 40 000 m² frei zu bewegen und auf Abenteuerreise zu gehen. Das Fraunhofer IIS hat sich mit Partnern wie der Messe München und dem Bekleidungsunternehmen Bogner zusammengeschlossen, um die HolodeckVR-Technologie auf den Markt zu bringen.

Winterlandschaften erleben

Die Idee für das Holodeck entspringt der Science-Fiction-Serie Star Trek, wo virtuelle Welten in einem abgeschlossenen Raum des Raumschiffs simuliert werden konnten. Auf der ISPO MUNICH 2017 vom 5. bis 8. Februar wird diese Fiktion nun Realität. Das Fraunhofer IIS stellt auf dem Willy Bogner Stand 202 in Halle B1 das HolodeckVR vor. Das System besteht aus Echtzeit-Trackern und bietet Sensorfusions- und Kalibrierungsfunktionen, die mit Virtual-Reality-Brillen und virtuellen Inhalten kombiniert werden. Durch die patentierten Technologien kommen mehrere User gleichzeitig auf einer Fläche bis zu 40’000 m² in den Genuss einer einzigartigen Erfahrung.

Spaziergang in einer Winterlandschaft umgeben von virtuellen Skipisten

Auf der ISPO MUNICH 2017 wird der Wintersportbekleidungshersteller Bogner als erstes Unternehmen der Mode- und Sportbranche das HolodeckVR mit der Technologie von Fraunhofer IIS vorführen. Drei Personen können in eine Bergwelt eintauchen und sich frei in einer Winterlandschaft bewegen. Der Besucher steht auf einem 500 Meter hohen Eisturm inmitten einer Winterwelt. Ein Adler kreist über ihm, es  herrscht ein Schneesturm. Eine schmale Brücke führt den Gast durch ein Portal und es beginnt eine Zeitreise durch die Welt von Bogner.  Abschließend unternimmt der Reisende noch eine Skiabfahrt mit den neuen Bogner-Outfits. 

Interaktion und uneingeschränkte Bewegungsfreiheit

Dr. Stephan Otto, Projektleiter am Fraunhofer IIS, erklärt die Vorzüge des HolodeckVR im Vergleich zum Stand der Technik: »Wir haben bei virtueller Realität neben dem fehlenden Content für die breite Masse vor allem das Problem, dass man die Erfahrung nicht gemeinsam mit anderen machen kann, dass man örtlich gebunden ist und dass durch die Bewegung teilweise Übelkeit hervorgerufen wird. Das HolodeckVR bietet für alle drei Punkte einzigartige und völlig neue Lösungen.« Statt virtuelle Realität allein und unbeweglich zu erleben, kann man nun auf einer Fläche von bis zu vier Fußballfeldern frei umhergehen und mit über 100 anderen Usern, die ihm als Avatare angezeigt werden, in Echtzeit interagieren.

Das HolodeckVR ist vielfältig einsetzbar, ob in verbraucherorientierten Bereichen wie Computerspielen, Entertainment, virtuellem Reisen und Sport oder in Unternehmen, dort unter anderem für virtuelle Ausstellungsräume, Unternehmens- und Städteplanung, architektonische Anwendungen sowie virtuelle Schulungen und Simulationen.

Kommerzialisierung der HolodeckVR-Technologie

Ziel des Fraunhofer-Projekts ist die breite Vermarktung der HolodeckVR-Technologie und die anschließende Gründung eines Start-ups. Als Spin-off-Unternehmen von Fraunhofer soll es die Entwicklung innovativer Virtual-Reality-Technologien und -Produkte für verschiedene Geschäftsfelder vorantreiben. Langfristig sollen Produktion und Verwendung digitaler und virtueller 3D-Inhalte auf verschiedenen vertikalen Märkten wie im Entertainment und der Wirtschaft radikal verändert werden.

 

Bild: Das HolodeckVR von Fraunhofer IIS macht virtuelle Winterlandschaften erlebbar. © Foto Fraunhofer IIS/Kurt Fuchs

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