Virtuelles Kompetenzzentrum für Cyber Physical Systems

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Im Mittelpunkt des CPS.HUB NRW steht die Förderung digitaler Innovationen, die durch das Zusammenwachsen von Informations- und Kommunikationstechnologien mit Anwendungsbranchen wie der Logistik und der Produktion, der Energie- und der Gesundheitswirtschaft in so genannten Cyber Physical Systems (CPS) entstehen.
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Die Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik der Bergischen Universität Wuppertal kann einen Erfolg verbuchen: Das von Prof. Dr. Heinz-Reiner Treichel geleitete Institut für Systemforschung der Informations-, Kommunikations- und Medientechnologie (SIKoM+) baut das virtuelle Kompetenzzentrum CPS.HUB NRW auf.

Im Mittelpunkt steht die Förderung digitaler Innovationen, die durch das Zusammenwachsen von Informations- und Kommunikationstechnologien mit Anwendungsbranchen wie der Logistik und der Produktion, der Energie- und der Gesundheitswirtschaft in so genannten Cyber Physical Systems (CPS) entstehen. CPS.HUB NRW bündelt die in NRW zahlreich vorhandenen Forschungs- und Entwicklungsansätze sowie technologischen Kompetenzen, um Innovationen zu beschleunigen und die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu erleichtern.

Das Land NRW fördert das Gesamtprojekt für die nächsten drei Jahre mit über 4,7 Mio. Euro (mit einer Fortsetzungsoption für weitere drei Jahre); 2,14 Mio. Euro davon gehen an das SIKoM+. Die Mittel werden vorwiegend für Personal eingesetzt.

„Die Chancen, aber auch die Herausforderungen, die sich aus der Entwicklung von CPS ergeben, sind enorm. Um sie erfolgreich zu nutzen und zu bewältigen, müssen sich alle Akteure des Innovationssystems schnell und zielführend neu orientieren“, sagt Projekt-Koordinatorin Monika Gatzke. Wirtschaftsminister Garrelt Duin sieht im CPS.HUB NRW einen wesentlichen Bestandteil der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung. „Die Digitalisierung der starken Branchen im Land birgt große Potenziale. Diese in einem starken Verbund anzugehen, Maßnahmen zu entwickeln und den Unternehmen an die Hand zu geben, ist eine zentrale Aufgabe, damit unsere Wirtschaft erfolgreich den Weg der digitalen Transformation gehen kann,“ erklärte Minister Duin.

Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch zeigte sich hocherfreut, dass das SIKoM+-Institut der Bergischen Universität bereits kurz nach seiner Etablierung eine so wichtige Netzwerkfunktion für NRW ausfülle. Auch die Thematik der aktuellen Initiative passe „hervorragend zu den im Leitbild der Hochschule definierten Profilschwerpunkten“.

Zusammen mit dem jetzt eingegangenen Bewilligungsbescheid für das CPS.HUB.NRW Projekt konnte das SIKoM+ in den vier Jahren seit seiner Gründung ein Drittmittelvolumen von insgesamt etwa 6 Mio. Euro einwerben. Für den CPS.HUB NRW haben sich Prof. Treichel und seine Mitarbeiterin Monika Gatzke starke Partner aus führenden universitären NRW-Technologieinstituten an Bord geholt: Prof. Dr. Volker Gruhn (Lehrstuhl für Praktische Informatik, insbesondere Software Engineering an der Uni Duisburg-Essen), Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld (Lehrstuhl für Kommunikationsnetze an der TU Dortmund) und Prof. Dr. Gregor Engels (Lehrstuhl für Datenbank- und Informationssysteme an der Uni Paderborn).

In der Digitalisierungsstrategie der Landesregierung ist der CPS.HUB NRW ein wesentlicher Baustein als zentraler Know-how-Knotenpunkt: Auf dieser Plattform finden Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, entwickeln fundierte Entwicklungsstrategien für die Digitale Transformation, neue 4.0-Konzepte und definieren notwendige Innovationsprojekte zur Weiterentwicklung der NRW-Wirtschaft.

Mit dem Budget von 2,14 Mio. Euro widmet sich im SIKoM+ jetzt ein interdisziplinäres Forscherteam aus fünf Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innovativen Forschungs- und Transferfragestellungen. Sie vernetzen die Akteure und entwickeln strategische Konzepte zur Gestaltung von CPS, die Forschungseinrichtungen und Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft in der Bewältigung der Chancen und Herausforderungen unterstützen.

 

Bild: Monika Gatzke und Prof. Dr. Heinz-Reiner Treichel vom Institut für Systemforschung der Informations-, Kommunikations- und Medientechnologie (SIKoM+) der Bergischen Universität.

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