VISENSO bringt Virtuelle Realität in Technikmuseen

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“experimenta” als weiterer Lernort mit “Cyber-Classroom”-Technologie ausgestattet.

Das “Science House” im Europapark Rust hat es vorgemacht: Hier können Kinder und Jugendliche seit seiner Eröffnung im Frühjahr 2007 mit der Virtual Reality (VR) – Installation des Stuttgarter VR-Experten VISENSO komplexe naturwissenschaftliche Phänomene, wie beispielsweise den Magnetismus, spielerisch erkunden. Auf Basis der sogenannten “Cyber-Classroom”-Technologie ermöglicht das Unternehmen jetzt einen breiten Einsatz der Virtuellen Realität in technischen Museen, wie etwa der “experimenta” in Heilbronn.

Der “Cyber-Classroom” ist eine speziell für den Bildungsbereich entwickelte Virtual Reality-Anwendung, mit der sich komplexe, bislang nicht oder nur schwer darstellbare Lerninhalte aus Fächern wie Mathematik, Biologie, Chemie etc. dreidimensional auf spielerische Art und Weise erleb- und begreifbar machen lassen. Hierzu gehört unter anderem auch der menschliche Hörvorgang. Mit Hilfe eines intuitiv bedienbaren Gamepads, das auf Basis eines handelsüblichen Joysticks auf einer Bedienkonsole montiert ist, können die Ausstellungsbesucher der “experimenta” binnen Sekunden kinderleicht in das 3D-Modell eines Ohrs eintauchen. Ausgehend vom menschlichen Schädel wird über das Gamepad ein “virtueller Flug” durch das Ohr gestartet. Wie sind Außen-, Mittel- und Innenohr aufgebaut und wie nimmt beispielsweise das Außenohr Schall auf? Wie wird im Mittelohr Schall umgewandelt und im Innenohr der Hörnerv durch Schall erregt? Das selbstständige Auslösen eines hohen oder tiefen Tons macht auf Basis der Virtual Reality-Software COVISE von VISENSO mittels Simulation sichtbar, wie sich die Schallwellen durch das Ohr bewegen und wie diese auf das Außen-, Mittel- und Innenohr und seine Bestandteile einwirken. Die Farben blau oder rot visualisieren dabei, ob es sich um einen hohen bzw. einen tiefen Ton handelt. Die einzelnen Teile der Anatomie, wie Trommelfell, Hammer, Amboss, Steigbügel und Schnecke, können durch den Betrachter mit einem Zeiger eigenhändig gedreht und bewegt werden. Parallel gibt ein Infofenster kontextabhängig weitere Erläuterungen zu den jeweiligen Funktionen und Vorgängen im Ohr. Das VR-Exponat wurde in seiner Anmutung eigens an die Corporate Identity der Ausstellung angepasst und somit optimal in die organische Raumstruktur der 3D-Exponate integriert. Die fest verbaute Rückprojektionsscheibe erlaubt mit einer Bilddiagonale von 84 Zoll (2,13 Metern) und zwei leistungsstarken Projektoren eine brilliante Visualisierung.

“Mit Hilfe einer interaktiven, virtuellen Darstellung lernen Kinder und Schüler auf spielerische und spannende Weise hochkomplexe Zusammenhänge, wie beispielsweise beim Gehörvorgang,

kennen und verstehen”, erläutert Martin Zimmermann, Geschäftsführer der VISENSO GmbH. “Damit leisten virtuelle Exponate einen wichtigen Beitrag zur kindlichen Früherziehung, sowie zur Aus- und Weiterbildung von Schülern und Erwachsenen”.

VISENSO bietet den “Cyber-Classroom” auch als mobile Variante zum Beispiel mit einem 3D-Stereo-TV, einer Graphik-Workstation, wii-Interaktionsgerät und Anwendungen aus verschiedenen Fachbereichen an. So lässt sich die Technologie auch ohne weiteres für wechselndeoder Wanderausstellungen einsetzen. Durch die modulare Struktur können problemlos weitere Exponate in die Ausstellung eingebunden werden.

Weitere Informationen: www.visenso.de

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