VR-Headset: So scharf wie das menschliche Auge?

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Wie aus dem Nichts will das finnische Unternehmen Varjo (zu deutsch „Schatten“) noch in diesem Jahr ein VR-Headset auf den Markt bringen, das die Auflösung des menschlichen Auges und damit das 70-fache derzeit erhältlicher Geräte erreichen soll. Es soll die Grundlage für weitere immersive Produkte unter der Marke des Unternehmens bilden.

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Wie aus dem Nichts will das finnische Unternehmen Varjo (zu deutsch „Schatten“) noch in diesem Jahr ein VR-Headset auf den Markt bringen, das die Auflösung des menschlichen Auges und damit das 70-fache derzeit erhältlicher Geräte erreichen soll. Es soll die Grundlage für weitere immersive Produkte unter der Marke des Unternehmens bilden.

Das für professionelle Anwender konzipierte Display mit Auflösungen, welche jene derzeit verfügbarer Lösungen um das 70-fache übertreffen sollen, verspricht damit, Virtual, Augmented und Mixed Reality noch realistischer machen zu helfen. Die Technologie dahinter ahme die Funktionsweise des menschlichen Auges nach, wie es heißt, und erzeugt ein enorm hochaufgelöstes Bild in der Blickrichtung des Anwenders. Kombiniert wird dies mit Video-see-through (VST), einem Verfahren, welches das Kamerabild mit virtuellen Inhalten überlagert. Das Sichtfeld soll sich über einen Winkel von 100° erstrecken, was ungefähr den Werten aktuell verfügbarer VR-Headsets entspricht.

Der Prototyp unter dem Codenamen 20|20 nach der optimalen Sehschärfe basiert auf Technologien eines Teams von Optikspezialisten, Kreativen und Entwicklern, die vormals bei Microsoft, Nokia, Intel, Nvidia und Rovio beschäftigt waren. Die Lösung soll in Produkten der Marke Varjo Ende dieses Jahres auf den Markt kommen und sich an Anwender im professionellen Umfeld richten. Interessierte Software-Anbieter und Entwickler können über beta@varjo.com Details über  Varjos Beta-Programm erfahren. 

Bild: Vergleich einer Cockpit-Instrumentierung, aufgenommen mit derselben Kamera, Optik und Zoom  ( SONY DSC-RX100M4 )  durch das Okular einer originalen Oculus-Brille sowie einem mit dem Varjo Bionic Display modifizierten Oculus-CV 1-Prototypen. Quelle: Varjo

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