VR-Lösung für komplexe CAD-Daten

Kisters hat ein neues Release der 3DViewStation VR Version freigegeben, einer VR-Anwendung für den industriellen Einsatz. Neben anderen Neuerungen verspricht die Software vor allem eine verbesserte Performance.

VR-Hardware wird dank des rasanten technischen Fortschritts bei gleichzeitigem Preisverfall immer attraktiver. Hohe Investitionskosten, wie etwa für Powerwalls oder Caves, gehören damit der Vergangenheit an. Damit steht einem breiten industriellen Einsatz der VR-Technologie kaum etwas im Wege. Allerdings überwiegen im Bereich der VR-Software zurzeit noch Anwendungen für den Home-Sektor. Hier geht es um eine möglichst realitätsnahe Darstellung und das VR-Erlebnis für den Benutzer. Um eine dafür notwendige hohe Performance und Frame-Rate zu erreichen, können die Entwickler, aufgrund der fest vorgegebenen Spielewelt oder vorher bekannten Anforderungen, ihre Lösungen speziell darauf hin optimieren.

Ganz anders sieht es im Bereich der VR-Visualisierung für die industrielle Anwendung aus. Hier liegt der Schwerpunkt bei sich ständig ändernden 3D-Modellen, die in verschiedenen Datenformaten ohne große Vorbereitungszeiten ad hoc in der VR-Anwendung bereit gestellt werden müssen. Zudem gelten weit höhere Anforderungen an die Performance als im Gaming-Bereich. So müssen nicht nur Teilmodelle, sondern selbst größte Baugruppen performant visualisiert werden können. Aufgrund dieser Anforderungen gelangen VR-Software-Bibliotheken aus dem Gaming-Sektor, wie die bekannte Unity-Engine, rasch an ihre Grenzen.

Mit der Kisters 3DViewStation VR-Edition steht eine leistungsfähige VR-Anwendung für den industriellen Einsatz zur Verfügung. Anders als viele derzeit erhältlichen Lösungen basiert sie nicht auf einer Game-Engine, sondern nutzt denselben Grafikkern und CAD-Schnittstellen wie die Desktop- und WebViewer-Versionen. Der Benutzer kann damit innerhalb von Sekunden auch größere CAD-Modelle im nativen Datenformat performant visualisieren, und ohne jegliche Vorbereitungszeit. Die 3DViewStation VR-Edition ist auch in ein führendes System integrierbar. Die VR-Session lässt sich so beispielsweise direkt aus einem PLM-System heraus starten. Dank einer umfangreichen API-Schnittstelle kann die Integration in ein solches System vom Benutzer selbst vorgenommen werden.

Die Kisters 3DViewStation soll für eine moderne Oberfläche, leistungsfähiges Viewing, fortgeschrittene Analyse und Integrationsfähigkeit in führende Systeme stehen. Sie verfügt über viele aktuelle Importer für 3D- und 2D-Daten von unter anderem Catia, Creo, NX, Inventor, Solidworks, SolidEdge, Inventor, JT, 3D-PDF, STEP, DWG, DXF, DWF, MS Office und viele andere.

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