VR-Plattform bringt Sehen, Hören und Tastsinn zusammen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

VR-Plattform bringt Sehen, Hören und Tastsinn zusammen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
gtc-bis_page

Die neue VR-Software HIM 2017 soll virtuelle Prototypen noch realitätsnäher machen. Erstmals kombiniert eine Software die drei menschlichen Sinne Sehen, Hören und Tastsinn, um die Anwender mittels einer lebensechten Erfahrung in ihre Entwürfe eintauchen zu lassen.

Einen physischen Prototypen durch ein digitales Modell zu ersetzen, ist oft mit dem Problem verbunden, dass das digitale Modell die Wirklichkeit nur unzureichend widergibt. Der VR-Spezialist OPTIS will mit einer physikalischen Simulation dagegen eine Lösung anbieten, die den Präzisionserwartungen der Industrie entspricht.

Mit der Lösung HIM lassen sich präzise Renderings erstellen. In der Produktentwicklung von Auto-, Flugzeug-, Elektronik- und Beleuchtungsherstellung helfen diese, den Entscheidungsprozess zu kanalisieren. Mit virtuellen Prototypen können global verteilte Entwicklungsteam einfacher interaktiv Entscheidungen treffen. HIM bezieht alle beteiligten  Mitarbeiter in Design, Produktion und Wartung in die frühen Phasen der Produktentwicklung mit ein und hilft, die Kommunikation flüssiger zu gestalten. Festlegungen im Design sind in einer kollaborativen VR-Umgebung leichter und schneller möglich. Bevor ein Produkt existiert, verwenden die Hersteller HIM, um etwa bei einem Auto die perfekte visuelle Anordnung von Türen, Kotflügeln, Lampen und Chromteilen abzuwägen. Die Software sorgt für eine wirklichkeitsgetreue Visualisierung und ein vollkommenes Eintauchen in die virtuelle Umwelt. Sie verschafft dem Anwender Zugang zu Interieur und Exterieur des zukünftigen Fahrzeugs. Gemeinsam können die Mitarbeiter in einem Team Entscheidungen über Formen, Toleranzen, Materialien, Licht und Farben erarbeiten.

OPTIS offeriert sowohl Software- als auch Hardwarelösungen. Ein Scanner wird eingesetzt, um Farben, Materialien, Oberflächen und Texturen der Objekte zu erfassen. Die Daten gelangen dann direkt in die HIM-Software. Nvidia-Quadro-Grafikkarten sorgen für die notwendige Verlässlichkeit und Leistung, um virtuelle 3D-Prototypen im Originalmaßstab und wirklichkeitsnah erfahrbar zu machen. Die Software ermöglicht auch die Bewegungserfassung des ganzen Körpers, um Interaktionen zwischen Endanwendern und zukünftigen Produkten zu bewerten. Die integrierte Kollisionserkennung beruht auf Nvidia PhysX, einer Schlüsselkomponente des Nvidia VRWorks SDK.

Zusammen mit der  hochwertigen Klangwiedergabe mit VR Audio von VRWorks, um die Ausbreitung des Schalls komplett zu simulieren, und kombiniert mit der Definitionsmöglichkeit des Audiomaterials in Optis Genesis, Marktreferenz für Audiosimulation in  Luft- und Raumfahrt und Autoindustrie, ergibt sich eine vollkommen realitätsgetreue VR-Immersion.

Dynamische Tests

HIM umfasst einen interaktiven Experimente-Simulator, mit dem Unternehmen virtuelle Prototypen in hochgradig realistischen 3D-Umgebungen testen können. In der Automobilbranche lassen sich so Embedded-Komponenten im Armaturenbrett, dem adaptiven Kurvenlicht, Head-up-Displays und Sensorik für autonomes Fahren virtuell testen, organisieren und bewerten unter Berücksichtigung der Umweltbedingungen. Anwender können unterschiedliche Lichtkonfigurationen mit Szenarien wie Tag- und Nachtfahrten, Straßenverhältnissen und Wetter durchspielen. Das ist ein Tool, um die Entwicklung von AI-Algorithmen für autonomes Fahren in ungewöhnlichen Situationen zu testen, die andernfalls zu riskant sind.

Effizientere Produktionsstraßen

Für jedes neu entwickelte Produkt braucht es eine Montagelinie mit Menschen und Robotern als wichtigsten Ressourcen. Vor dem Aufbau können Fertigungsexperten HIM verwenden, um die Linie in der Virtuellen Welt zu modellieren und jede Bewegung von Mensch und Roboter studieren, um Sicherheit und Komfort für die Werker zu steigern. Die Software von OPTIS ist in die wichtigsten CAD-Plattformen integriert. Wenn Design und Ergonomie des Produkts validiert wurden, macht es VR möglich, den Roboter noch vor dem physischen Prototyping zu manipulieren und seine Reaktionsfähigkeit abzuschätzen. Durch die Simulation ultrarealistischer Fertigungsstraßen und Montagelinien können Industrieunternehmen Fehler in der Robotik frühzeitig untersuchen und ausräumen.

Bild: Virtuelle Realität vereinfacht Design-Entscheidungen. Bild: OPTIS

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Erfindungen und Ideen für die Zukunft des Handels zeigt Salt Solutions vom 9. bis 17. November 2018 auf einer Erlebnisfläche im Leipziger Karstadt am Neumarkt. Dabei geht es um die Erforschung einer Verschmelzung von digitalem und lokalem Geschäft, die das Einkaufen in den Städten auch in Zukunft erstrebenswert machen soll.

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.