VR-Training der Fertigung: Virtuelle Handgriffe besser simulieren

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EIT Digital, ein europäischer Cluster für Innovationen und Wissensaustausch, entwickelt zusammen mit Partnern ein VR-Trainingstool, das in der europäischen Fertigungsindustrie die Sicherheit verbessern, die Leerzeiten verringern und Kosten sparen soll. Als „Handcode Project“ bezeichnet, soll die Entwicklung von den beiden schwedischen Partnern von EIT Digital, RISE SICS Västerås und Gleechi in Zusammenarbeit der französischen Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA) vorangetrieben werden.

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EIT Digital, ein europäischer Cluster für Innovationen und Wissensaustausch, entwickelt ein VR-Trainingstool, das in der europäischen Fertigungsindustrie die Sicherheit verbessern, die Leerzeiten verringern und Kosten sparen soll. Als „Handcode Project“ bezeichnet, soll die Entwicklung von den beiden schwedischen Partnern von EIT Digital, RISE SICS Västerås und Gleechi in Zusammenarbeit der französischen Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA) vorangetrieben werden.

Stig Larsson von RISE SICS Västerås, Leiter der Handcode-Projekts, erklärt, dass eine virtuelle Umgebung ein Szenario abbilden könne, dass in der in der Realität wegen der damit verbunden Kosten und Risiken nicht durchgespielt werden könne. Die Szenarien in dreidimensionalen Umgebungen erlaubten Training ohne Risiken für die Lernenden und bei minimalen Ausgaben.

Den Kern der Arbeiten bildet die „Virtual  Grasp“-Technologie von Projektpartner Gleechi. Diese Lösung entstand aus dem Gedanken heraus, dass die häufigste interaktive Tätigkeit das Greifen von Objekten mit der Hand ist. Diese in eine simulierte Welt zu übertragen, wo die virtuellen Hände normalerweise starr oder in ihren Bewegungen vorherbestimmt sind, hat sich seit jeher als schwierig erwiesen. Virtual Grasp verändert nun die Parameter durch die Animation der Hände, die sich frei bewegen können und realistisch interagieren.

Jakob Johannson, der CEO von Gleechi, sieht ein enormes Potential der VR darin, die Werker für die Bedienung von Maschinen sicher und kosteneffizient anzulernen. Dazu müssten sie mit den Maschinen so einfach und natürlich interagieren können wie in der Realität. Man habe die weltweit erste Software entwickelt, die eine natürliche Interaktion mit der Hand abbildet und diese Neuheit mit der Expertise von RISE SICS Västerås und CEA kombiniert, um ein breites Branchenspektrum abzudecken.

Das Projekt soll sich zunächst auf die Entwicklung einer standardisierten Plattform konzentrieren. Diese Standardisierung soll die notwendige Anpassung für jeden Anwendungsfall minimieren. Die Plattform wird die üblichen Möglichkeiten der Interaktion einbeziehen, wie das Bedienen von Hebeln oder Drücken von Tasten. Pilotprojekte mit Fertigungsunternehmen fasst man noch für dieses Jahr ins Auge, die Vermarktung soll Anfang 2018 starten.

 

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