VR und AR in der Wartung von Leichtmetallgießereien

Italpresse Gauss, Anbieter von Anlagen für den Leichtmetallguss, hat eine Augmented- und Virtual-Reality-Software von Aveva in seine Leichtmetallguss-Systeme integriert und das Fernwartungstool namens AMe entwickelt.

Als eine Umsetzung des Digital-Twin-Gedankens soll diese Lösung mobil von Italpresse-Gauss-Anwendern eingesetzt werden, um Wartungsarbeiten effektiver ausführen zu können. Sie basiert auf dem industriellen Internet der Dinge (IIoT), Virtual Reality und Augmented Reality.

„Im zunehmend härteren Wettbewerb kommt es darauf an, dass wir uns von den anderen Unternehmen absetzen, indem wir unseren Kunden zusätzlichen Nutzen liefern“, sagt Carlo Scalmana, Präsident von Italpresse Gauss. „Als ein Ergebnis unserer Strategie zur digitalen Transformation, hat uns Aveva dazu befähigt, neue Technologien auf bestehende Prozesse für eine verbesserte Effizienz und Kundenzufriedenheit anzuwenden. Basierend auf den Stärken der Softwareplattform von Aveva erlaubt AMe den Servicetechnikern, Anforderungen schneller zu bearbeiten, die Stillstandszeiten zu minimieren und die Produktivität der Maschinen zu erhöhen.“

Der Techniker kann die Kamera eines Tablets auf das Maschinenteil richten und erhält angereicherte Daten und Wartungsinformationen. Damit kann er fehlerhafte Bauteile oder Prozesse diagnostizieren und reparieren. Die einzigartige Kombination aus VR, AR und Mixed Reality ermöglicht die Interoperabilität zwischen verschiedenen Geräten. So kann ein Tablet-PC für eine erste Diagnose zum Einsatz kommen, und ein VR-Headset hilft dann dem Techniker, das Service-Team vor Ort anzuleiten.

Als Aveva-Kunde kannte man bei Italpresse Gauss die Möglichkeiten des Überwachungs- und Steuerungssystems von Wonderware: vor drei Jahren entwickelte Italpresse Gauss HMe, eine Lösung, die auf der Intouch-Plattform aufbaut, die ihrerseits den Druckgussprozess steuern  und überwachen hilft. Der Zugang zu den operativen Daten durch HMe bildete eine notwendige Basis für AMe.

„Das industrielle Internet der Dinge hat neue Geschäftschancen für neuartige Dienste eröffnet“, sagt Maurizio Galardo, Director, AR/VR Business at Aveva. „In das robuste Portfolio industrieller Software von Aveva können die Fertigungsunternehmen Schlüsseltechnologien einbetten, die, wenn eingesetzt in einer IIoT-Strategie, den Kunden neuen Nutzen bieten. Dieser „Digital-Twin“-Service ist ein Wettbewerbsvorteil für Italpresse Gauss.“

Video: https://www.youtube.com/watch?v=leN9mL5xL60

Bild oben: Der Screenshot zeigt den Einsatz der AR-/VR-Software. Der Techniker kann die Kamera eines Tablets auf das Maschinenteil richten und erhält angereicherte Daten und Wartungsinformationen. Damit kann er fehlerhafte Bauteile oder Prozesse diagnostizieren und reparieren. 

  • Die einzigartige Kombination aus VR, AR und Mixed Reality ermöglicht die Interoperabilität zwischen verschiedenen Geräten. So kann ein Tablet-PC für eine erste Diagnose zum Einsatz kommen, und ein VR-Headset hilft dann dem Techniker, das Service-Team vor Ort anzuleiten. Bild: Aveva
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