Wenn Fabrikmodelle smarte Fertigungsprozesse simulieren helfen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Wenn Fabrikmodelle smarte Fertigungsprozesse simulieren helfen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
In einem Forschungsprojekt zur Simulation der Prozesse einer smarten Fabrik kommen realitätsnahe Fabrikmodelle von Fischertechnik zum Einsatz.
Fabrikmodelle für Accso

Quelle: Accso

  • Komplexe Produktionsprozesse lassen sich mittels Industrial Internet of Things, künstlicher Intelligenz und Augmented Reality gestalten und entwickeln.
  • Simulieren lassen sich diese Vorgänge mit den Fabrikmodellen von Fischertechnik.
  • Diese Fabrikmodelle kommen vermehrt bei Softwarefirmen zum Einsatz.

Auch das Unternehmen Accso – Accelerated Solutions setzt auf die Fabrikmodelle von Fischertechnik und simuliert in einem Forschungsprojekt Prozesse einer smarten Fabrik. Ein Vakuumsauggreifer setzt sich in Bewegung, holt ein Werkstück aus dem Hochregal und setzt es auf das Transportband. Es wird von Fertigungsstation zu Fertigungsstation transportiert.

Die Fischertechnik 24V-Modelle aus der Produktlinie „Industrie“ sind nicht nur stabil in ihrer Anwendung, sondern auch mit vielen zukunftsweisenden Details ausgestattet: Aktoren und Sensoren, eine Anbindung an eine SPS-Steuerung und ein Internet-of-Things-Gateway (übersetzt MQTT in OPC-UA) machen aus dem Simulationsmodell eine smarte Fabrik, mit der sämtliche Prozesse einer echten Fabrikanlage simuliert werden können.

Die Firma Accso mit Hauptsitz in Darmstadt zum Beispiel hat damit sich selbst konfigurierende und kooperierende Agenten in einem Industrie-4.0-Kontext geschaffen. Das Unternehmen entwickelt Software und berät in IT-Fragen. „Für uns kam als Mittel der Wahl nur Fischertechnik in Frage, weil die Modelle so stabil sind und die Software von Fischertechnik sich gut durch unsere Softwarestruktur ergänzen ließ“, erklärt Dr. Helena Unger von Accso.

Bild 2: Einzelne Montageschritte und Funktionsweisen können mit dem fischertechnik-Modell haptisch getestet werden. So können neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leicht angelernt und geschult werden. Bildquelle: Accso

Im Rahmen des Projekts „SmARt Factory“ wurden gleich mehrere Mixed-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen für die Planung und Remote-Steuerung von Produktionsanlagen entworfen. Als physisches Anlagenmodell diente ein Industriemodell von Fischertechnik. Bei der Realisierung der Anwendungen wurden neben der virtuellen Erweiterung des physischen Anlagenmodells auch dass sensor- und aktor-basierte Kommunikationssystem berücksichtigt. Außerdem erstellte Accso einen digitalen Zwilling des realen Anlagenmodells. Damit ermöglichten die Softwareentwickler eine Remote-Steuerung des Modells mithilfe einer Multi-User-Funktionalität. Aus technischer Sicht wurden die Protokolle MQTT, OPC UA sowie mehrere Cloud-Services verwendet. Als Hardware wurden die Microsoft HoloLens 1 und 2, diverse Mobile-Geräte, eine speicherprogrammierbare Steuerung von Siemens, ein IoT-Router und mehrere Embedded Controller eingesetzt.

„Wir wollten damit zeigen, wie intelligent eine Fertigung von überall aus überwacht und gesteuert werden kann, indem wir beim virtuellen Zwilling Sensordaten auslesen und digital analysieren. Zudem verdeutlichen wir mit diesem Modell einzelne Montageschritte und Funktionsweisen. Damit können neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leicht angelernt und geschult werden.“

So bieten Fabrikmodelle von Fischertechnik für Accso Möglichkeiten zur Darstellung von Mixed Reality, Augmented Reality, Industrial Internet of Things, Smart Robotics, Multi Agent System, Data Analytics und Machine Learning. Die SmARt  Factory wird stets weiterentwickelt. So wird aktuell an einer drohnenbasierten Logistiklösung gearbeitet, bei der Werkstücke mit Hilfe von autonomen Drohnen hin und her transportiert werden.

Bild oben: Ein Fischertechnik-Modell verdeutlicht Mixed-Reality- und Augmented-Reality-Anwendungen. Bildquelle: Accso

Weitere Informationen: www.fischer.group

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie sich begrenzte Flächen für Sondermaschinen oder verkettete Anlagen besser mit Simulation planen lassen.

Lesen Sie auch: „Mobile Workstations: Wie schnelles Visual Computing noch portabler wird“

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Kombination von Bilderkennung und Positionsbestimmung ermöglicht völlig neue Diagnose- und Behandlungsmethoden. Durch präzise Navigationshilfe beim Einsatz medizinischer Instrumente im Operationssaal oder durch Datenfusion aus verschiedenen bildgebenden Verfahren kann der Diagnostikalltag der Ärzte einfacher und zuverlässiger gestaltet werden. Ebenso können mit Bildverarbeitungsunterstützung neue Wege in der Rehabilitation eingeschlagen werden, die den Patienten aktiv in seine Therapie einbeziehen.

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.