Remote-Arbeit in der Industrie: Was wirklich funktioniert

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Remote-Arbeit in der Industrie: Was wirklich funktioniert

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Remote-Arbeit ist für Industrieunternehmen eine Möglichkeit, sich an die neue Situation durch die Corona-Krise anzupassen. Worauf es in der Wartung und Instandhaltung ankommt.
Remote-Arbeit in Industrieunternehmen mit Augmented Reality

Quelle: Re'flekt GmbH

  • Die Corona-Krise erfordert den stärkeren Einsatz von Arbeitskonzepten wie Home-Office.
  • Für Wartung, Inspektion und Instandhaltung ist dagegen oft die Präsenz vor Ort notwendig.
  • Effiziente Kommunikationsinstrumente für die Remote-Arbeit eröffnen aber eine Alternative für Industrieunternehmen.

Während der Corona-Krise suchen Unternehmen nach intelligenten Möglichkeiten, ihre Arbeit an neue Situationen anzupassen. Dazu gehört auch die Remote-Arbeit. Home-Office ist eine der Maßnahmen – allerdings können längst nicht alle Arbeiten vom heimischen Schreibtisch aus effektiv erledigt werden. In vielen Fällen ist Präsenz vor Ort gefordert, sowohl in der Produktion als auch bei Inspektionen oder für die Fehlersuche und -behebung an Maschinen und Geräten.

Unterstützung per Telefon oder E-Mail ist zeitaufwendig, anstrengend und oft mit Missverständnissen verbunden. Videotelefonie ist nicht interaktiv und die physische Anwesenheit eines Experten ist teuer. Bei komplizierten Fehlern, in denen eine Präsenz erforderlich wäre, brechen Prozesse für Wartung, Kontrollen und Reparaturen aktuell komplett zusammen.

Dabei stehen den Unternehmen längst effizientere Kommunikationsinstrumente zur Verfügung als Skype und Co.: Mit in Prozess- und Kontroll-Apps integrierter Augmented Reality arbeiten Unternehmen über weite Distanzen visuell in Echtzeit zusammen. Der Zugewinn an Effizienz ist auch außerhalb der Krise wertvoll.

Welche Vorteile bietet AR und was haben innovative Remote-Technologien wie Reflekt Remote traditionellen Kommunikationskanälen voraus?

Wie Remote-Arbeit Zeit und Geld spart: Schlüsselanwendungen für AR in der Industrie

Viele Unternehmen arbeiten erfolgreich mit Remote-AR: Sie berichten über höhere Effizienz durch Zeit- und damit Kostenersparnis. In zwei Kernbereichen ist die Remote-Arbeit mit AR besonders wirkungsvoll:

1. Erweiterte Fernunterstützung

Über Chats oder Videotelefonie können Mitarbeiter die jeweils zuständigen Experten konsultieren. Auf Fotos oder direkt in der Video-Übertragung kann per AR-Anmerkung die Diagnose gestellt oder die Lösung des Fehlers markiert werden.

Dabei arbeiten die Teilnehmer mittels Smartphone, Tablet oder AR-Brille, etwa HoloLens 2, Realwear HMT-1 oder einer Vuzix M400, in Echtzeit gefühlt am selben Ort zusammen. Da alle Teilnehmer das gleiche Bild sehen, können sie exakte Diagnosen stellen und gemeinsam Lösungen finden.

Service-Teams ziehen bei Reparaturen Spezialisten hinzu, ohne dass diese erst anreisen müssen. Die Reparatur erfolgt stattdessen unter direkter und visueller Anleitung des Experten auf der Stelle, was Ausfallzeiten von Maschinen minimiert.

Im Vergleich zu einem Videochat oder gar E-Mails funktioniert der Austausch mit Remote-AR schneller und ist frustfrei.

Mit genauen Markierungen wird der Fokus in AR-Anleitungen auf das Wesentliche gelenkt. Bild: Re’flekt GmbH

2. Fehler schneller finden mit AR-Anleitungen Weg mit den Papierhandbüchern: Mit einer digitalen und AR-unterstützten Anleitung gehören Fehler durch mangelhafte Beschreibungen, veraltete Bilder oder Checklisten der Vergangenheit an.

Mit jederzeit aktualisierbaren digitalen Anleitungen auf Basis der bisherigen technischen Dokumentation ist nahezu jeder Mitarbeiter in der Lage, AR- geführte Inspektionen oder Montagen vorzunehmen.

Schritt für Schritt werden Angestellte visuell durch den jeweiligen Prozess geführt und sehen über Markierungen und Einblendungen auf dem Display des Smartphones, Tablets oder der Datenbrille exakt, was sie tun müssen. Neben AR-Markierungen sind auch Animationen und digitale Overlays über den realen Maschinen möglich.

Beispielsweise setzt das Maschinenbauunternehmen ERIKS auf AR-gestützte Remote-Arbeit bei der Instandhaltung und Reparatur komplexer Maschinen. Mit der Remote-App von RE’FLEKT werden Arbeiter mit nur einem Knopfdruck mit dem richtigen Experten verbunden. Der kann Hinweise und Tipps in ein Foto oder Video eines Bauteils einzeichnen. Diese visuelle Führung durch Augmented Reality beschleunigt die Problemklärung.

Dieses Vorgehen taugt auch für die Ausbildung und Trainings: Eine AR-geführte Ausbildung, beispielsweise für die Montage oder Reparatur einer Maschine, kann effektiver und zeitsparender sein als eine traditionelle Schulung, bei der ein Ausbilder vor Ort sein muss. Per Remote-AR kann der Ausbilder mehr Auszubildende gleichzeitig betreuen und die Wartezeiten der Azubis sind kürzer.

Remote-Arbeit: Visuelle AR-Hilfen für den Arbeiter vor Ort, der eine Maschine reparieren soll.
Ein Arbeiter schießt ein Foto einer fehlerhaften Maschine. Anschließend wird er mit nur einem
Knopfdruck mit einem Experten verbunden, der ihm anhand des Bildes visuelle AR-Hilfen direkt
auf der Maschine einzeichnet.
Bild: Re’flekt GmbH

Vorteile von AR gegenüber Videotelefonie

Mit Reflekt Remote können Unternehmen sicher und schnell technischen Support direkt vor Ort anbieten, unabhängig von Reisebeschränkungen oder anderen logistischen Problemen. Die Lösung bietet außerdem Vorteile gegenüber traditioneller Videotelefonie wie Skype.

  • Bereiche / Realms: Unternehmen können verschiedene Bereiche in Reflekt Remote anlegen, in denen Nutzer und Vorfälle nach bestimmten Kriterien, etwa Region oder Marke, voneinander getrennt werden.
  • Intelligentes Routing: Sind die Realms korrekt konfiguriert, wird bei Bedarf direkt die richtige Verbindung zum passenden Experten sowie den relevanten Informationen hergestellt.
  • Incident- / Vorfalls-Management: Incidents funktionieren ähnlich wie Tickets in einem Ticket-System. Jeder Incident steht für einen Zwischenfall, bei dem der Mitarbeiter oder Techniker Unterstützung eines Experten benötigt. Bevor ein neuer Incident eröffnet wird, können frühere Vorfälle in der Datenbank durchsucht und auf Lösungsansätze geprüft werden.
  • Reporting: Integrierte Analysetools zeigen dem Anwender alle bisherigen Zwischenfalldaten und Nutzeranalysen.

Kollaboratives Arbeiten mit AR funktioniert in allen Industrien In Krisenzeiten bewährte Methoden und Anwendungen bilden die Grundlage für weitere Effizienzsteigerungen nach der Krise. Reflekt Remote bietet die dafür notwendige Skalierbarkeit. Umso mehr Bereiche des Unternehmens per Remote-AR in Echtzeit kollaborieren, desto besser und effizienter lässt sich der tägliche Workflow organisieren und strukturieren.

Die Bandbreite möglicher Einsatzbereiche macht Remote Assistance mit Augmented Reality besonders interessant: Wartungen, Reparaturen und Instandhaltungsprozesse sind in fast allen Unternehmen alltäglich.

Bei der Montage vom Möbelstück bis zur Fertigungsmaschine lassen sich Fehlerquoten deutlich reduzieren. Der Aufbau von Geräten, Fahrzeugen und der Verlauf von Leitungen lässt sich mittels AR exakt anzeigen. Hinzu kommen Einsatzmöglichkeiten beim Anlagenbau, bei der Herstellung von Kraftfahrzeugen, im Gesundheitswesen und generell in Trainings- und Ausbildungsszenarien.

Bild oben: Remote-Arbeit: Per Augmented Reality können Experten unabhängig von ihrem Standort Arbeitern mit konkreten visuellen Anweisungen direkt an der Maschine helfen – als wären sie vor Ort. Bildquelle: Re’flekt

Eine kostenlos Testversion von Reflekt Remote ist hier verfügbar.

Weitere Informationen: https://www.re-flekt.com/

Erfahren Sie hier mehr über Fernwartung mit Augmented Reality.

Lesen Sie auch: „Digitale Zwillinge: Durch Simulation Beatmungsressourcen optimal nutzen“

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